Mit Eisenstangen und Radkreuz

Brutale Massenschlägerei nahe Schongauer Friedhof

  • Johannes Schelle
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Schongau - Mit Eisenstangen und Radkreuz sind am Donnerstagabend zwei Schlägergruppen aus Weilheim und Schongau brutal aufeinander losgegangen. Nach ersten Ermittlungen schieben sich die Schläger gegenseitig die Schuld zu. 

Es ist Donnerstagabend gegen 20.35 Uhr, als bei der Schongauer Polizei der Notruf "Massenschlägerei auf dem Fußweg auf Höhe Friedhof an der Schönlinderstraße in Schongau" eingeht. Als die Polizisten am Tatort ankommen, treffen sie auf einen 18-jährigen Schongauer mit einer Platzwunde am Kopf, die stark blutet. Er erzählt von sechs Männern, vermutlich Flüchtlinge, die ihn angegriffen und verletzt haben. Die Polizisten machen sich auf die Suche, finden diese genannten sechs Personen in der Georg-Friedrich-Händel-Straße. Es handelt sich tatsächlich um Flüchtlinge aus Weilheim. Die behaupten, dass sie von einer mehrköpfigen Gruppe aus Schongau angegriffen und geschlagen worden sind. 

Im Laufe des Abends vernehmen die Polizisten weitere Personen unterschiedlicher Nationalitäten. Wer die brutale Schlägerei, die Schongauer oder die Weilheimer, nun angezettelt hat? Laut Angaben der Polizei ist der Sachverhalt noch unklar.

18-jähriger Schongauer blutet aus Kopf

Fakt ist: Die Schläger gehen mit enormer Brutalität zu Werke,  schlagen mit Eisenstangen und einem Radkreuz aufeinander ein. Neben dem 18-jährigen Schongauer sind auch drei der Weilheimer Flüchtlinge sichtlich verletzt. Insgesamt kommen drei der Beteiligten zur Behandlung ins Schongauer Krankenhaus. 

Um das Zustandekommen der Massenschlägerei aufzuklären, sucht die Schongauer Polizei nun nach Zeugen, die genaueres beobachtet haben. Hinweise werden unter Telefon 08861/23460 entgegengenommen.

Rubriklistenbild: © dpa

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