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Strahlende Gesichter: Das Team um den Leiter der Psychologischen Beratungsstelle Kurt Dorn (vorne in der Mitte).

Beratungsstelle in Schongau eingeweiht

Segen für die Kindererziehung

Schongau - „Mit Worten kann man viel bewegen“, beginnt Domkapitular Armin Zürn seine Rede zur Segnung der neuen Erziehungsberatungsstelle Schongau. „Mit Worten kann aber auch viel kaputt gemacht werden.“

Dass die Beratungsstelle für Erziehung-, Jugend- und Familienberatung umgezogen ist, ist nicht Neues. Bereits im November vergangenen Jahres bezogen sie die Räume in der Weinstraße 22. Die bisherige Heimat in der Bauerngasse musste geräumt werden – es bestand Eigenbedarf der Landkreises. Acht Monate nach Einzug wurde nun die feierliche Einweihung und Segnung der Räume zelebriert, anwesend waren etliche Vertreter aus Schulen, Kindergärten und dem Landratsamt.

Das vierköpfige Team um Psychologe Kurt Dorn zeigte sich perfekt vorbereitet – und sehr dankbar. Das besondere Dankeswort galt – neben vielen Helfern aus Landkreis und Landratsamt – Ursula und Klaus Kirstein. In ihrer Ansprache gingen sowohl Dorn als auch Mechthild Gödde, Leiterin des Erziehungs- und Jugendhilfeverbunds (EJV) Oberland, im Speziellen auf den Einsatz der Hausbesitzer ein. Die hätten den Neubeginn durch ihre „Großzügigkeit, Herzlichkeit und ihr Engagement“ erst möglich gemacht, so Dorn. Denn der Standpunkt sei perfekt – nur ein Katzensprung zu Bahnhof, Bushaltestelle und Schulzentrum. Was aber noch fehlte, war der barrierefrei Zugang – die Beratungsstelle liegt im ersten Stock. Kirstein fackelte nicht lange und baute nachträglich einen Aufzug ein. Letztendlich, verkündet Dorn, sei es aber ein „Gemeinschaftswerk“ gewesen, bei dem „viele mitgeholfen haben“.

Auch Jürgen Wachtler, Leiter des Amtes für Jugend und Familie im Landkreis Weilheim-Schongau, zeigte sich begeistert: „Hier wird die Arbeit sicher noch besser gelingen als bisher“, prognostiziert er in seinen Begrüßungsworten. Und ging wie Stefan Leister, Abteilungsleiter der Katholischen Jugendfürsorge, Kinder- und Jugendhilfe, auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Landkreis ein. Im Anschluss segnete Domkapitular Armin Zürn die Räume.

300 Quadratmeter stehen nun für Diagnostik, Beratung und Therapie im Herzen der Altstadt zur Verfügung. Angesprochen sind „alle, die Kinder erziehen und betreuen“, wie auch Jugendliche und Kinder selbst. Besonders am Herzen, sagt Dorn, lägen ihm aber junge Familien. „Damit die gut groß werden."

Simona Kelz

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