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Befreien kann man sich nur mit Köpfchen: Roman Bauer (li.) und Tobias Kalbitzer eröffnen einen Escape Room.

Eröffnung im Frühjahr

60 Minuten zum Entkommen: Altenstadt bekommt einen Escape Room

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„Einen Escape was?“ Die Frage haben Roman Bauer und Tobias Kalbitzer oft gehört. Dabei ist das Konzept des neuen Escape Room in Altenstadt simpel: Sich durch das Lösen von Rätseln innerhalb von 60 Minuten aus einem verschlossenen Raum zu befreien. 

Altenstadt Angefangen hat alles im Dezember, als der Schongauer Roman Bauer (35), der in Peiting eine Medienagentur führt, mit seinem Team die Weihnachtsfeier in Memmingen abhielt. Sie besuchten den dort erst im August eröffneten Escape Raum und waren quer durch die Bank begeistert von der Art des Spiels. „Das würde doch auch in Schongau und Umgebung klappen“, malte sich Bauer aus.

Seinen engen Freund Tobias Kalbitzer (30), Heilerziehungspfleger und Zweiter Bürgermeister der Stadt Schongau, hatte er rasch überzeugt. Auf der Suche nach dem passenden Objekt stießen sie in Altenstadt auf Räumlichkeiten im ehemaligen Vatter-Betriebsgebäude. „Hier können wir uns austoben. Die Miete ist relativ günstig, und der Flair passt“, waren sich beide einig. Es wurden Budgets verteilt und die Planung aufgestellt. Natürlich ein gemeinsames Konto eröffnet und eine GbR gegründet. „Bei der Gewerbeanmeldung in Altenstadt wusste niemand mit dem Begriff Escape Room etwas anzufangen“, schmunzelt Kalbitzer. Das OK kam dann vom Landratsamt.

Das Credo der beiden ist, alles selbst zu machen. Von der Planung über den Umbau bis hin zur Vermarktung. Dabei helfen nicht nur eigene Fähigkeiten, beide können auf einen hilfsbereiten Freundeskreis zurückgreifen. Seit Januar heißt es: Bohren, hämmern, tapezieren, weißeln, Teppiche und Kabel verlegen. Es gab in den vergangenen drei Monaten nichts, was die beiden nicht gemacht hätten. Am Abend und am Wochenende versteht sich, denn beide sind ja auch hauptberuflich tätig. „Wir mussten auch Wände in die Räume einziehen und diese komplett nach dem jeweiligen Thema umbauen“, meint Kalbitzer. „Es macht Spaß und ist echt abwechslungsreich“, fügt Bauer hinzu. Als gelernter Industrie-Elektroniker kümmert er sich speziell um die Technik und die Videoüberwachung.

Videoüberwachung? Die Teilnehmer ab zwei Personen, ob nun als Familie oder Kollegen, die sich im Escape Room einschließen lassen, werden durchgängig betreut. Mit optionalen Tipps wird man durch die jeweils einstündigen Spiele geführt. Dekorationsgegenstände haben die zwei Schongauer im Umkreis von 100 Kilometern zusammengesucht, um perfekte Räume zu gestalten, die jeweils einem Handlungsstrang folgen. „Unsere Besucher sollen begeistert sein!“, so Kalbitzer. So entstehen ein 80-er Jahre FBI-Büro, eine düstere Retro-Galerie und ein Industrieraum mit einem tickenden Sprengsatz. Mehr wollen sie aber nicht verraten.

Auf die Frage, wann es losgehen kann, sind sich beide einig: „Wir haben einen straffen Zeitplan und wollen so bald wie möglich eröffnen.“ Den genauen Zeitpunkt wollen sie dann bekanntgeben. Eine Website, über die die Räume online gebucht werden können, existiert schon: www.onebreakout.de

Hier geht‘s zur Facebook-Fanseite des Escape Room Altenstadt

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