TSV 1860 München zu Geisterspiel verurteilt

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Der ganze Wohnblock musste wegen des Brands evakuiert werden.

Fahrlässigkeit als Ursache

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Schongau

Schongau - Am Dienstagabend kam es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Schongau zu einem Küchenbrand. Beim Löschversuch erlitten die Wohnungsinhaberin (63) und ihr 42-jähriger Sohn mittelschwere Brandverletzungen.

Am späten Dienstagabend brach gegen 21.30 Uhr der Brand in der Küche aus. Ursache dürfte laut Polizei fahrlässiges Handeln gewesen sein: Die 63-Jährige hatte den Herd eingeschaltet und die Küche kurzzeitig verlassen. Als sie zurückkehrte, stand die Küchenzeile bereits im Vollbrand. Es wurden daraufhin umgehend Rettungskräfte alarmiert.

Erfolglos versuchte die Frau noch, zusammen mit ihrem 42-jährigen Sohn den Brand zu löschen. Beide erlitten dabei mittelschwere Verletzungen und wurden im Klinikum Schongau behandelt. Durch das Feuer und die entstandene massive Rauchentwicklung wurden neben der Wohnung der Geschädigten noch das Treppenhaus und eine weitere Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt mussten 16 Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert werden.

Nach Beendigung der Löscharbeiten durch die Feuerwehr übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim die Ermittlungen vor Ort. Diese werden heute mit Unterstützung des Kriminalfachkommissariats für Spurensicherung weitergeführt. Der Schaden wird nach derzeitigem Kenntnisstand auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

Bilder: Wohnungsbrand im Schongauer Tal

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