Schon beim Gedenkgottesdienst sammelte die Landjugend Bernbeuren Spenden. Foto: zil

In den Ferien: Arbeiten für Nepal

Bernbeuren - Die Landjugend Bernbeuren hat sich eine ganz besondere Aktion ausgedacht, um den Erdbeben-Opfern in Nepal zu helfen: Sie bieten Arbeitszeit gegen Spenden.

Die Bilder des Erdbebens in Nepal gehen in den Medien um die Welt und erzeugen Fassungslosigkeit und Trauer um die vielen Opfer. Auch die Katholische Landjugend in Bernbeuren hat diese Katastrophe sehr betroffen gemacht, und die Mitglieder überlegten, wie auch sie helfen können. Natürlich können sie nicht nach Nepal fliegen, aber sie können vor Ort anpacken. Die Idee: Ob nun Rasenmähen, Unkrautjäten, Möbelrücken, Einkäufe erledigen, Auto putzen, Zaun streichen oder sonst eine Tätigkeit - wer Hilfe braucht, kann sich melden. „Wir helfen und bitten im Gegenzug für unsere geleistete Arbeit um eine Spende für die Nepalhilfe“, erklärte Vorsitzender Christian Lieb im extra für die Erdbebenbetroffenen gehaltenen Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche.

Bis zum Ende der Pfingstferien wollen die Helfer mindestens 72 Stunden (in Anlehnung an die 72-Stunden-Aktion des BDKJ im Jahr 2013) für die Nepalhilfe leisten. Auch die Kollekte des Gottesdienstes ging nach Schongau zur Nepalinitiative.

Die für die Arbeiten eingenommenen Spenden sind vor allem deswegen sinnvoll angelegt, da sich die Nepalinitiative Schongau bereits seit vielen Jahren für eine nachhaltige Entwicklung des Landes einsetzt, und insbesondere den armen Landkindern eine Schulbildung ermöglicht.

Die Landjugendler verteilten Teebeutel und Gebete, damit sich die Gläubigen daheim noch an die Aktion erinnern und bei einer Tasse asiatischem Tee in Ruhe ein Gebet für die Opfer und Helfer in den Katastrophengebieten sprechen können. Wer Interesse hat, die Hilfe der Landjugend in Anspruch zu nehmen oder selber mitarbeiten möchte, kann sich entweder unter Telefon 08860/350 oder unter kljb-bernbeuren@t-online.de melden.

zil

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