Schongauer Kolpingsfamilie

Flippiger Kostümwettbewerb beim Faschingsball

Schongau - Unter dem Motto "Manege frei!" fanden sich zum Faschingsball der Kolpingsfamilie Schongau zahlreiche Besucher ein. Höhepunkt des Abends war die Prämierung des schönsten Kostüms.

Bilder vom Kolpingball Schongau

„Hereinspaziert!“, prangte als Willkommensgruß beim diesjährigen Faschingsball der Kolpingfamilie über dem dekorierten Zirkuszelt. Unter dem Motto „Manege frei!“ hatten sich wieder zahlreiche Maskera im Jakob-Pfeiffer-Haus versammelt und schwangen unter der Regie von Heinzi und Pauli, die durch den Abend führten, ausgelassen das Tanzbein.

Die Biene mit dem Elefanten, der Löwe mit dem Pinguin, der Leopard mit dem Zebra - auf der Tanzfläche waren allerhand Viechereien zu beobachten. „Die Besucher haben sich auch dieses Jahr wieder große Mühe gemacht, um sich dem Motto entsprechend zu verkleiden“, freute sich Bruno Atzler, Vorsitzender der Kolpingfamilie, der selbst nicht etwa als Zirkusdirektor, sondern in einem Clownskostüm unterwegs war. Mit dem Zuspruch zeigte er sich ebenfalls hoch zufrieden. Immerhin war an den aufgestellten Tischen kein Sitzplatz mehr frei, und die Tanzfläche war immer voll.

Die Besucher glänzten mit zum Teil sehr phantasievollen selbstgebastelten Kostümen. Wie zum Beispiel eine Gruppe Pinguine, die mit ihrem Dompteur erschienen war. Dazwischen gab es von der wilden Raubkatze bis zum süße Stubentiger allerlei Samtpfoten, Zirkusdirektoren und jede Menge Clowns. Wer gerne in Gymnastikhosen oder Strumpfhosen unterwegs war, gab einen Akrobaten im engen Trikot.

Richtig akrobatisch wurde es dann beim Showtanz der großen Garde, die unter dem begeisterten Jubel der Zuschauer, mal in knappen schwarzen Hotpants und Sonnenbrille, mal im roten Miniröckchen, gewagte Hebefiguren aufs Parkett brachte. Aber auch die kleine Garde erntete viel begeisterten Applaus mit ihren Darbietungen. Zwischendurch wurde fleißig getanzt, das schönste Kostüm prämiert, gleich drei Geburtstagskinder mit Kuchen und Ständchen bedacht, und die Bar konnte sich auch nicht über mangelnden Zuspruch beklagen.

Einen Höhepunkt erreichte die Stimmung schließlich, als zu vorgerückter Stunde Werner Schleich und Wolfgang Kosian alias „Werni und Tschosi“ mit ihrer nicht ganz jugendfreien Einlage „erotisches Klavier“ akrobatische Meisterleistungen besoderer Art präsentierten.

Ein rundum gelungener Faschingsabend also, der erst in den frühen Morgenstunden ein Ende fand.

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