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Frau stirbt bei Unfall: Gaffer erschweren Rettung

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Unfall Schongau B17
Ein tödlicher Unfall hat sich am Freitagnachmittag auf der B17 nahe Schongau ereignet. © Hans-Helmut Herold

Schongau - Am Freitagnachmittag hat sich ein tödlicher Unfall auf der B17 bei Schongau ereignet. Eine Frau ist gestorben. Die Feuerwehr musste Decken zum Hubschrauber tragen - zum Schutz vor Schaulustigen.

Wie konnte es zu diesem grauenvollen Unfall kommen? Diese Frage gibt noch Rätel auf. Fest steht: Ein Porsche Cayenne, in dem sich ein 61-jähriger Heidelberger und seine 15-jährige Tochter befanden, „ist ohne ersichtlichen Grund auf die linke Fahrbahnseite geraten“, berichten Zeugen. Eine entgegenkommende 60-jährige Frau aus Mindelheim hatte keine Chance mehr auszuweichen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen – mit schlimmen Folgen für die Mindelheimerin. Sie dürfte bei dem Unfall sofort tot gewesen sein. Feuerwehrkräfte mussten mit der Rettungsschere die Verunglückte aus dem Wrack herausschneiden.

Die beiden Insassen im Porsche Cayenne hatten mehr Glück. Obwohl

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Unfassbar: Die Feuerwehr musste Decken zum Hubschrauber tragen, um die Verletzten vor Schaulustigen zu schützen.

die Fahrzeugfront total eingedrückt wurde, kam der 61-jährige Heidelberger mit leichten Verletzungen davon. Mit dem Sanka wurde er in die Unfallklinik nach Murnau eingeliefert. Seine Tochter wurde mittelschwer verletzt. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber weggeflogen – ebenfalls in die Unfallklinik Murnau. Vater und Tochter befanden sich auf der Rückfahrt von einem Skiurlaub.

Ab 16.30 Uhr war die Umgehungsstraße zwischen den beiden Anschlussstellen Schongau-West und Altenstadt total gesperrt. „Bis mindestens 19.30 Uhr“, teilte die Polizeiinspektion Schongau mit. Die Aufräumarbeiten zogen sich hin, weil zunächst ein Gutachter die Unfallstelle in Augenschein nehmen musste.

Gaffer erschweren die Rettung

Was wieder einmal auffiel, waren die vielen Gaffer, die sich auf der Brücke über der Umgehungsstraße aufhielten. Die Feuerwehr musste extra Decken zum Hubschrauber tragen, um die Verletzten vor den Blicken der Schaulustigen zu schützen.

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