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Der untere Graben am Bernbeurer Fußballplatz wurde bereits aufgebaggert und man sieht einen Teil der vorhandenen Drainagen. Die alte Zuschauertribüne ist im Hintergrund links zu sehen. 

Fußballplatz Bernbeuren

Sportplatz-Sanierung dank Privat-Sponsor

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Bernbeuren - 60.000 Euro - mit dieser großzügigen Spende greift ein Fußballfan seinem TSV Bernbeuren unter die Arme und hilft damit natürlich auch der Gemeinde. Gedacht ist die Spende für die Sanierung des Sportplatzes samt seiner Tribünen. Die Arbeiten haben bereits begonnen.

Für die dringend notwendige Sportplatz-Sanierung hat die Gemeinde Bernbeuren eigentlich kein Geld. Jetzt schon, und zwar dank eines privaten Unterstützers aus dem Ort. Richard Lerchenmüller zahlt die Sanierung des Sportplatzes. Bis zu 60.000 Euro will der Bernbeurer lockermachen für einen neuen Platz plus Verbesserungen an den Tribünen. Hierfür gibt es eine schriftliche und verbindliche Vereinbarung.

Diese Nachricht hat Bernbeurens Bürgermeister Martin Hinterbrandner in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bestimmt sehr gerne öffentlich gemacht. Und von den Gemeinderäten auch gleich deren Stimmen für die Vergabe der ersten Arbeiten an drei örtliche Firmen eingeholt. Für Erdarbeiten etwa werden rund 6000 Euro fällig, für Drainagearbeiten rund 12 000 Euro brutto. Die Rasen-Sanierung schlägt dann mit etwa 32 000 Euro zu Buche. Insgesamt kommen voraussichtlich für die Platz-Sanierung um die 50 000 Euro zusammen – damit bleiben noch 10 000 Euro für die Verbesserung von Tribüne bzw. Zuschauerplätzen.

Spender "hat ein Herz für Fußball"

„Auf Wunsch des Spenders wird dies im Detail noch einmal in einem kleinen Kreis besprochen“, erläuterte Hinterbrandner. Lerchenmüller wolle mit einem Gremium aus Gemeinderat und TSV besprechen, was man umsetzen kann. Für die Planungen Tribüne/Zuschauerplätze bleibt noch etwas Zeit, diese Arbeiten können ohnehin erst im Herbst begonnen werden.

Klar machte Hinterbrandner allerdings, dass die Gemeinde aufgrund der angespannten Haushaltslage finanziell wirklich keinen Cent für eine Eigenleistung rausquetschen könne . Damit sich die Gemeinde aber nicht ganz lumpen lassen muss, bringt sie nun wenigstens Arbeitsstunden der Bauhofmitarbeiter mit ein, und zwar im Wert von fünf Tagen. Hinterbrandner: „So müssen wir nicht kassenwirksam Geld ausgeben, das wir nicht haben.“ Was man jedoch in der Sitzung hatte, waren Dankesworte an Lerchenmüller: „Er hat ein Herz für Fußball."

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