Die Außenanlagen sollen bis zur Einweihung des Roatherhauses fertig sein. Foto: Kindlmann

Gabionenwand soll Roatherhaus-Mauer stützen

Burggen - Nach und nach sind die Arbeiten am Burggener Roatherhaus abgeschlossen. Bis zur Einweihung am 7. Juli ist auch auf dem Parkplatz mit 42 Stellplätzen das Rasenfugenpflaster verlegt.

So nach und nach sind sämtliche Arbeiten am Burggener Roatherhaus abgeschlossen. Bis zur Einweihung am 7. Juli ist auch auf dem Parkplatz mit 42 Stellplätzen das letzte Rasenfugenpflaster verlegt. Was dann noch fehlt, ist die neue Gabionenwand hinüber zum Nachbarn.

Die bestehende Stützwand zwischen der Außenanlage des Roatherhauses und dem Anwesen von Thomas Moser ist ein Thema für sich. Baunternehmer Ludwig Höfler hatte in ihr ein Gefährdungspotential für die Bevölkerung gesehen. Die Gemeinde musste deswegen ein Standsicherheitsgutachten erbringen. Mit dem Ergebnis, dass eine Gefährdung nicht erkennbar sei. Diese Mauer stehe auf gewachsenem Boden und werde deswegen niemals rutschen, erklärte Bürgermeister Joseph Schuster.

Der Gemeinderat hat beschlossen, vor dieser Stützmauer eine weitere Stützwand anzubringen. 20 Meter lang und drei Meter hoch. Wie die aussehen und welches Material dazu verwendet werden soll, darüber hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend ausgiebig beraten. Der Schongauer Architekt Dietmar Hörner hatte gleich sechs Alternativen zur Auswahl vorgelegt.

Die günstigste wäre eine schlichte Erdanfüllung, also ein Wall, auf dem der Burggener Nachwuchs im Winter rodeln könnte. Nur sehr ansehnlich wäre dieser Wall nicht unbedingt. Andere zur Auswahl stehenden Möglichkeiten waren neben einer Spundwand die überschüttete Bohrpfahlwand, eine Spritzbeton-Vorsatzschale mit zwei Ankerreihen oder die Verbauung mit Flussbausteinen. Letztlich entschied sich das Gremium für die Gabionenwand auf Betonfundament mit Magerbetonhinterfüllung. Das sei optisch und technisch die günstigere Variante, meinte dazu Dietmar Hörner.

Dann passt ja alles. Joseph Schuster sagte, der Gemeinderat habe ursprünglich schon mit einer Gabionenwand geliebäugelt. Die bis zur Einweihung nicht stehen wird. Zunächst geht es erst einmal an die Ausschreibung. Die Kosten liegen zwischen 35 000 und 40 000 Euro. Bis auf Georg Kirchhofer hat der Gemeinderat dieser Lösung zugestimmt.

Thema Außenanlage: Dafür waren zunächst 100 000 Euro eingeplant. Nachdem das Gremium nun nicht wie geplant die Sandbeton-Ausführung wünschte, sondern sich für Rasenfugenpflaster entschieden hat, entstehen Mehrkosten in Höhe von 42 000 Euro. Den zusätzlichen Kosten hat der Gemeinderat in der anschließenden, nichtöffentlichen Sitzung zugestimmt - erneut gegen die Stimme von Kirchhofer, wie Schuster auf SN-Anfrage mitteilte. Beschlossen hat das Gremium zudem, die Schlosserarbeiten für die Außentreppe am Roatherhaus und für die Werbeanlage über 36 800 Euro an die Peitinger Firma Breidenbach Metallbau zu vergeben.

Die Einweihung des Burggener Gemeinschaftshauses am Sonntag, 7. Juli, beginnt um 9.45 Uhr mit einem Festumzug und anschließendem Gottesdienst am Roatherhaus. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ist ein Tag der offenen Tür mit Rahmenprogramm geplant.

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