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Der ehemalige Gasthof Hirsch in Denklingen wird zum neuen Rathaus umgebaut. Die Arbeiten beginnen im Mai.

Gemeinderat Denklingen

Abbruch-Arbeiten am ehemaligen Gasthof Hirsch beginnen im Mai

Nur noch wenige Wochen, dann beginnen die Arbeiten für den Umbau des früheren Gasthofs Hirsch zum neuen Rathaus von Denklingen. Schon im Mai werden die Bagger anrücken.

Denklingen – Zuvor haben die Gemeinderäte in der jüngsten Gemeinderatssitzung 15 Gewerke-Aufträge vergeben. Diese umfassen Leistungen von knapp 1,5 Millionen Euro. Insgesamt wird das Projekt laut Kostenberechnung 4,3 Millionen Euro kosten, wobei die Gemeinde aus dem Topf der Städtebauförderung eine Million Euro Zuschuss erhält.

Komplett abgebrochen wird der Anbau im Norden des Gasthofs. Dort werden künftig in einem verglasten Baukörper das Treppenhaus und der Aufzug des Rathauses installiert. Die Grundmauern des markanten Gebäudes bleiben ebenso erhalten wie die Innenwände im Erdgeschoss. Entfernt werden dagegen die Kühlzellen im ehemaligen Gasthof. Und im ersten Stock, wo früher der Saal war, werden Wände für Büros eingezogen. Im Dachgeschoss unter dem 16 Meter aufragenden Giebel wird der Sitzungssaal Platz finden, der auch für andere Veranstaltungen genutzt werden kann.

„Einige Angebote sind sehr günstig“, sagte Bürgermeister Michael Kießling vor der Vergabe. Zum Teil konnten „sehr gute Preise“ erzielt werden. In manchen Gewerken ist es wiederum anders, da liegt das Ergebnis der Ausschreibung deutlich über der Kostenberechnung, die von Architekt Benedikt Sunder-Plassmann aus Greifenberg bzw. von den Fachplanern ausgearbeitet wurde.

–  Abbruch und Erdarbeiten übernehmen die Handwerker der Denklinger Firma Schießl. Die Kosten: 141 000 Euro.

 – Baumeisterarbeiten: Dazu werden die Handwerker einer Landsberger Firma anrücken. Das Ergebnis der Ausschreibung: 680 000 Euro.

–  Die Zimmererarbeiten übernimmt für 164 000 Euro eine Firma aus Stöttwang.

– Die Elektroanlagen installiert eine Firma aus Weil. Der Preis liegt bei 458 000 Euro.

–  Den Personenaufzug wird eine Firma aus Dürmentingen (bei Biberach) ausführen. Bei der Ausschreibung ist kein einziges Angebot abgegeben worden. Daher hat Fachplaner Stich „freihändig“ bei zwei Firmen nachgefasst. Aufwand: 92 000 Euro.

–  Das Gewerk Bau- und Verpressarbeiten hat eine Firma aus Dietramszell erhalten. Kostenpunkt: 112 000 Euro. Für die Gründung ist es wichtig, das Material aufwändig zu verpressen.

– Der Metallbau ist Sache eines Betriebes aus Marktoberdorf für knapp 40 000 Euro.

– Für die Fenster im Bestand des Gebäudes ist ein Handwerker aus Bernbeuren zuständig. Ergebnis der Ausschreibung: 62 000 Euro. Die neuen Fenster setzt ein Schreiner aus Dingolfing für knapp 47 000 Euro.

– Türen: Da sind 169 000 Euro fällig – immerhin 15 000 Euro mehr als in der Kostenberechnung. Den Auftrag erledigt eine Firma aus Meitingen.

– Estrich und Beschichtung: 147 000 Euro. Den Auftrag hat eine Firma aus Thüringen bekommen.

 –Heizung, Lüftung, Sanitär: Die Heizung installiert eine Firma aus Schwabbruck für 196 000 Euro, die Lüftung kostet 93 000 Euro, für den Bereich Sanitär (75 000 Euro) ist die Firma Freiberger aus Denklingen zuständig.

– Kanalarbeiten: Da erhält wiederum die ortsansässige Firma Schießl den Auftrag. Zu dem Gewerk zählen auch das Abbrechen und Entfernen der alten Elektrobauteile, Sanitäranlagen, der Heizung, der Lüftung und des Heizöltanks. Kosten: 79 000 Euro.

Johannes Jais

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