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Wird umgenutzt: Das Wohngebäude des Greißl-Hofs östlich von Hohenfurch nahe des Lechs.

Aus dem Gemeinderat Hohenfurch

Aus dem Hohenfurcher Greißl-Hof wird eine Yoga-Herberge

Hohenfurch - Der Greißl-Hof in Hohenfurch soll eine neue Verwendung finden: Die ehemalige, seit längerem ungenutzte Hofstelle soll zu einem Beherbergungsbetrieb umgebaut werden, ohne dabei den Bestand zu verändern. Dem Antrag auf Umnutzung hat der Gemeinderat geschlossen zugestimmt.

Der Greißl-Hof mit all seinen Nebengebäuden befindet sich etwas abseits gelegen „Im Graben“ nahe des Lechs östlich von Hohenfurch. Seit der Aufgabe des Hofes durch Vorbesitzer Anton Jungwirth ist das Anwesen ungenutzt. Eine rechtliche Umnutzung gibt es bisher noch nicht.

Die jetzige Eigentümerin ist Viviane Viehof. Sie plant auf der Hofstelle eine Wohnung für den Verwalter oder Hausmeister, eine Wohnung für sich selbst sowie einen Beherbergungsbetrieb mit Freizeit- und Wellnesseinrichtungen und zwölf Stellplätzen. Zum Beherbergungsbetrieb gehören sieben Fremdenzimmer mit Nasszellen für die Kursteilnehmer.

„Es wird keine öffentliche Nutzung geben, wo man sagt, ich geh’ mal schnell da runter zum Lech“, betonte Bürgermeister Guntram Vogelsgesang. In dem Beherbergungsbetrieb sollen Yoga-Kurse angeboten werden. Im landwirtschaftlichen Teil oberhalb des Anwesens und den Stallungen werden künftig Alpakas gehalten. „Was umgewidmet wird, bleibt Bestand“, sagte der Gemeindechef.

Abgelegen: In der Grafik sieht man, wo der Hof ist.

Die Umnutzung sei für jedes Gebäude neu zu sehen. „Die Bauherrin ist keine Landwirtin, sie kann nur auf die bestehende Kubatur zurückgreifen“, betonte Vogelsgesang. Im Klartext heißt das, dass die Eigentümerin den Bestand nicht vergrößern kann. „Sie kann nicht abreißen und neu bauen.“ Das Hauptgebäude kann zwar entkernt werden, die Außenwände müssen dabei aber so, wie sie sind, erhalten bleiben.

Gemeinderat Martin Baab brachte es auf den Punkt: „Es wird so kommen, dass lediglich die Hülle davon bleibt. Von wegen, es würde alles so bleiben, wie es ist.“ Letztlich ging es dem Gremium auch um die Wege-Nutzung hin zur Hofstelle. Ab der Kapelle in Hohenfurch sind es runter zum Hof rund 350 Meter. „Es ist ein öffentlich erschlossener Weg“, sagte der Gemeindechef. Der auch land- und forstwirtschaftlich genutzt wird. Falls eine bessere Zufahrt gewünscht werde, müsse darüber mit der Eigentümerin geredet werden.

Eines ist für Vogelsgesang klar: „Die neue Besitzerin wird für die zwei Wohnungen, den geplanten Beherbergungsbetrieb, Freizeit- und Wellnessbereich viel Geld in die Hand nehmen müssen.“

wk

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