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Soll umgebaut und erweitert werden: Das Kulturzentrum Happerger in Ludenhausen.

Gemeinderat Reichling gibt grünes Licht

Happerger soll bis zu 500 Besucher fassen

Ludenhausen - Die Pläne zum Umbau des Kulturzentrums Happerger in Ludenhausen sind vom Reichlinger Gemeinderat abgesegnet worden. Jetzt geht der Bauantrag ans Landratsamt zur Genehmigung.

Das Kulturzentrum Happerger in Ludenhausen soll zu einer Versammlungsstätte für bis zu 500 Besucher umgebaut werden. Die dazu nötigen Fluchtwege und Entrauchungsmöglichkeiten hat Planer Johann Riesemann in der jüngsten Ratssitzung aufgezeigt.

Nach dem Umbau können künftig 500 Menschen in den Saal eingelassen werden, wie Riesemann erklärte. Bei Veranstaltungen mit Bestuhlung sind es entsprechend weniger: Rund 280 Personen, wenn eine Reihenbestuhlung erfolgt, rund 220, falls Tische aufgestellt werden.

Was die Sanitärräume angeht, so sind eine Behindertentoilette, sechs WCs für Frauen und vier für Herren sowie sechs Urinalbecken eingeplant. Die Erweiterung der Bühne soll in einem Anbau untergebracht werden. Allerdings wird der Anbau nur dann zeitgleich mit den Umbauarbeiten umgesetzt, falls die Gesamtmaßnahme den Kostenrahmen nicht überschreitet.

Eine Herausforderung stellt jedoch die Schaffung von Parkplätzen dar. Laut Riesemann muss die Gemeinde 100 Stellplätze nachweisen, damit sie die Genehmigung für eine Versammlungsstätte für bis zu 500 Personen bekommen kann. Rund um den Happerger ist jedoch nur begrenzt Platz vorhanden: Auf dem Grundstück selbst könnten 20 bis 25 Stellplätze entstehen. Die restlichen Parkplätze müssen also irgendwo im Dorf nachgewiesen werden.

Damit dies gelingt, wird sich die Happerger-Arbeitsgruppe nach geeigneten Plätzen im Ort umsehen. Der Plan mit den Parkplätzen soll dann beim Landratsamt noch nachgereicht werden.

Die Gemeinde will auf alle Fälle so schnell wie möglich den Plan für die Umbaumaßnahmen auf den Weg bringen – „damit wir so schnell wie möglich die Genehmigung bekommen“, betonte Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler. Der Gemeinderat befürwortete einstimmig die Pläne, die nun ans Landratsamt gehen.

Manuela Schmid

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