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Hohe Auszeichnung zum Jahresabschluss im Gemeinderat Altenstadt. Bürgermeister Albert Hadersbeck zusammen mit den Geehrten Leonhard Reich (links, Bürgermedaille) und Sepp Reich (Goldener Ehrenring9.

Gemeinde altenstadt

Goldener Ehrenring und Bürgermedaille für Sepp und Leonhard Reich

Altenstadt - Goldener Ehrenring für Sepp Reich, die Bürgermedaille für Leonhard Reich: Der Jahresabschlusses 2015 des Gemeinderates Altenstadt bildete dazu im Sitzungssaal des Rathauses den würdigen Rahmen.

Seit 1984 ist Sepp Reich Mitglied im Gemeinderat und seit 2008 zweiter Bürgermeister von Altenstadt. 1990 hatte er für das Amt des Bürgermeisters kandidiert. Sein kommunalpolitisches Engagement in den vergangenen Jahrzehnten sei geprägt gewesen von seinen Aktivitäten als Fraktionsvorsitzender und Fraktionssprecher der UWV/FW, sagte Bürgermeister Albert Hadersbeck in seiner Laudatio. Zudem habe Sepp Reich mit seinem Fachwissen und seinen Kontakten als ehemaliger Soldat erheblich für den Verbleib der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt beigetragen.

Genau deswegen hat der Gemeinderat beschlossen, Sepp Reich den Ehrenring (die in der Gemeinde höchst mögliche Auszeichnung) zu verleihen. „Vom Alter her passt das auch“, schmunzelte Hadersbeck. Der so Geehrte (65) sagte, er empfinde Freude und Dankbarkeit für diese Auszeichnung, mit der er so schnell nicht gerechnet habe. „Aber der Gemeinderat wird schon wissen, was er zu tun hat.“

Leonhard Reich ist seit einem viertel Jahrhundert als gemeindlicher Wasserwart tätig. Sein Aufgabenbereich dabei ist vielseitig: Kontrolle der Wasserleitungen und der Hausanschlüsse, Einmessung neuer Wasserleitungen und Koordination bei Wasserrohrbrüchen und Dimensionierung neuer Trassen. Vor allem die Bereitschaft, ständig bei kurzfristigem Bedarf als Ansprechpartner und Koordinator zur Verfügung zu stehen, zeichne Leonhard Reich aus, sagte Hadersbeck in seiner Laudatio. Für den Gemeinderat also reichlich Gründe, Reich die Bürgermedaille der Gemeinde zu verleihen. „Diese Ehrung trifft den Richtigen“, sagte Altenstadts Bürgermeister.

Den Jahresabschluss nutzt Albert Hadersbeck immer dazu, ein Fazit über das zu Ende gehende Jahr zu ziehen. Vor den Ehrenringträgern (acht sind es noch), den Leitern der Schulen und des Kindergartens, der Geistlichkeit und den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung zählte Hadersbeck auf, was im Jahre 2015 verwirklicht werden konnte. Nämlich der Abschluss der Kindergarten-Sanierung und die Fassadenerneuerung mit dem Austausch der Fenster in der Hohenfurcher Grundschule und Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED in der Grundschule Altenstadt.

In der Sudetenstraße wurde ein neuer Spielplatz angelegt, im Rahmen der Dorf Erneuerung der Vorplatz der Bäckerei neu gepflastert. Derzeit legen Handwerker letzte Hand an an der Sanierung des Rathauses. Der Helferkreis für die 2016 anwachsenden 125 Flüchtlinge setzt sich mittlerweile aus 95 Männer und Frauen zusammen. Fünf Sprachgruppen wurden gebildet.

In seiner Vorschau auf das Jahr 2016 erwähnte Hadersbeck die Erschließungsmaßnahmen und die Vergabe von Bauplätzen im Baugebiet „Esterweg – Nördliche Römerstraße“, die Baumaßnahmen in der St. Lorenzstraße/Angerweg mit Straßenbau, Kanalisierung und Verlegung neuer Wasserleitungen sowie Straßenbaumaßnahmen am Reiterweg mit der Erneuerung der Wasserleitung.

In seinen Dank hat Hadersbeck nahezu das gesamte Dorf mit einbezogen. Fraktionssprecher Andreas Kögl bezeichnete Hadersbeck als Meister der Diplomatie und des Ausgleichs. Vor allem beim Erhalt des Bundeswehrstandortes habe er großes diplomatisches Geschick und Gespür bewiesen.

wk

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