Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen

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Hier geht’s rein: Von der Nordseite können die Hochzeitsgäste den Pfarrhof trockenen Fußes betreten.

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Heiraten im Kinsauer Pfarrhof: Ab Mai ist’s möglich

Kinsau - Paare, die sich mit Heiratsabsichten tragen, können sich freuen: Eine der wahrscheinlich schönsten Örtlichkeiten in der Region dafür steht ab Mai zur Verfügung. Am 6. Mai wird die erste Trauung im historischen Pfarrhof in Kinsau vollzogen.

"Früh gefreit hat selten gereut“, dachten sich wohl die Kinsauer Gemeinderäte, als sie das Thema „Heiraten im Pfarrhof“ vorne anstellten. Auf Anstoß von Gemeinderat Anton Baab – der sich persönlich nicht mit Heiratsabsichten trägt, aber schon Anfragen hatte –, wurde von Bürgermeister Marco Dollinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung bestätigt: „Ja, ab Mai darf geheiratet werden. Auch, wenn der Pfarrhof noch nicht ganz fertig ist.“

Das ist doch mal eine Ankündigung

„Wir haben bereits drei Paare, und das erste davon wird am 6. Mai im Pfarrhof heiraten“, sagte Dollinger. Man sieht dem Bürgermeister richtig an, wie er sich darauf freut. Als Trauungszimmer wird das künftige Amtszimmer des Bürgermeisters dienen. Die Decke mit dem üppigen Stuck und die Wände sind bereits fertig. Was noch fehlt: Türen und Böden, die derzeit in Steingaden restauriert werden (wir berichteten), sowie die Elektroinstallation und der historische Kachelofen, der früher im künftigen Sitzungssaal stand. Und nicht zuletzt die Möblierung. Dafür wurde ein Inneneinrichter beauftragt. Nach Willen des Gemeinderats wird hier ein ausgewogener Mix aus modern und antik einziehen.

Pfarrgarten mit Baggerspuren

Der Pfarrgarten ist derzeit noch eine wüste Baustelle mit viel Dreck mit tiefen Baggerspuren. Provisorisch wird also erst einmal der Nordzugang auf der Friedhofsseite dafür dienen: Dort ist der Boden geteert, die Gäste können also trockenen und sauberen Fußes zur Trauung kommen.

Und da sich die Landschaftsarchitekten noch in der Planungsphase befinden, steht der Pfarrgarten zum Bedauern des Bürgermeisters noch nicht zur Verfügung. Die Lösung: „Den Sektempfang machen wir dann einfach drinnen“, kündigte Dollinger an.

Klaus Mergel

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