Hochzeitsmesse in Schongau

Schongau - Ist das nicht traumhaft schön? Die Braut 2012 sieht nicht nur umwerfend aus. Sie darf sich dank neuer Schnitte auch figurfreundlich in (entzückende) Schale werfen und sich wohlfühlen - so gesehen am gestrigen Sonntag bei der Hochzeitsmesse im Schongauer Pfeiffer-Haus.

Hochzeitsmesse in Schongau

Immer wieder mal was Neues. Das gilt für die Schongauer Hochzeitsmesse im Jakob-Pfeiffer-Haus. Die konnte gestern mit 16 neuen von insgesamt 26 Ausstellern aufwarten. Von Torte über Tischschmuck, von Tupper über Trauring bis hin zur Versicherung fürs Paar, der Hochzeitsreise oder dem passenden Feuerwerk: 800 Besucher ließen sich einmal mehr für den schönsten Tag des Lebens inspirieren - oder wollten einfach nur neugierig sein und ein bisschen träumen.

Das konnte selbst, wer diesen schönsten aller Tage schon hinter sich hat. Bei drei Modenschauen zeigten sich die Laien-Models der Modepassage wieder von ihrer traumhaftesten Seite. Und das, ohne, dass es zwickt und kneift, der Bauch eingezogen werden muss oder die Braut die Finger wegen Platz-Angst vom Buffet lassen muss. Den Designern sei Dank: Neue Schnitte mit leicht erhöhter Taille machen’s möglich. Das betont die schlanke Figur unter der Brust und lässt Platz für ein kleines Dessert als Nervennahrung vor dem Brautwalzer.

Der Stil: schlichte Eleganz. „Die Royals geben den Takt vor“, so Johanna Beier von der Modepassage. Einmal Victoria sein, einmal Kate. Nur bitte nicht ganz so hochgeschlossen: Auch in diesem Jahr hat die Corsage den Neckholder oder Ärmel verdrängt - und zwar nahezu komplett.

„Mikado“, der neue In-Stoff, ist dicht gewebt, glänzt und hat einen schönen Stand. Das Kontrastprogramm zum Edel-Outfit: Der Prinzessinnen-Look mit Organza und einem Meer aus Glitzi. Auch das muss sein. Großes Kino also in jedem Fall, ein Hauch von Hollywood, sei es nun schlicht oder verträumt. Auch Zweifarbiges gibt es noch. Allerdings ohne schreiendes Rot oder düsteres Schwarz. Vielleicht gerade mal ein Hauch Rosé. Das war’s dann auch schon.

Im Gegensatz dazu bleibt er für die Braut die absolut ungeschlagene Nummer Eins (neben dem Bräutigam, versteht sich): der Schleier. Er gehört zur Braut wie das Amen in der Kirche, wie der Kuss nach der Trauungszeremonie. Der Schleier ist im Idealfall ein Hauch von Nichts. Er ist leicht und fluffig - und am besten so richtig lang.

bas

Rubriklistenbild: © Preller

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Trasse für alte Stromleitung auf Peitinger Flur - Erdverkabelung fürs Bachfeld?
Weil die bestehenden Hochspannungsleitungen in der Region in die Jahre gekommen sind, werden diese sukzessive erneuert. Die LEW Verteilnetz GmbH will die Gelegenheit …
Neue Trasse für alte Stromleitung auf Peitinger Flur - Erdverkabelung fürs Bachfeld?
Zum Jubiläum gemeinsam gegen den Trend
Zahlreiche Ehrengäste, jede Menge Grußworte und den Landkreis-Löwen in Porzellan als Gastgeschenk. Ein launiges Fest zum 100. Geburtstag feierte die Schongauer SPD am …
Zum Jubiläum gemeinsam gegen den Trend
Neue Faschingsregenten in Hohenfurch vorgestellt: Nur der Prinz war eine harte Nuss
Manege frei und los geht´s. Die Rakete der ausgelassenen Narren kann gezündet werden, die Lunte für die kommende Faschingssaison brennt. Das neue Prinzenpaar in …
Neue Faschingsregenten in Hohenfurch vorgestellt: Nur der Prinz war eine harte Nuss
Eine ,Lady’ und ein ,Sir’ auf Schongaus Thron
Schongaus neues Prinzenpaar ist sowas von Schongau. Zur Premiere des Inthronisationsballes in der Lechsporthalle vor Riesen-Publikum setzt die Schongauer …
Eine ,Lady’ und ein ,Sir’ auf Schongaus Thron

Kommentare