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Spatenstich für den Erweiterungsbau im Hoerbiger-Werk 1: Von Michael Kosebach (Architekt), Robert Notz (Geschäftsführer Antriebstechnik), Thomas Englmann Leiter Unternehmensbereich Antriebstechnik), Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman und Projektleiter Norbert Ressle.

Spatenstich für Millionen-Projekt erfolgt

Hoerbiger baut voll auf den Standort Schongau 

Schongau - Hoerbiger investiert in Schongau. Das Unternehmen baut die Produktions- und Infrastrukturflächen im Werk 1 der Hoerbiger Antriebstechnik an der Bernbeurener Straße aus. Mit dem Spatenstich wurde der Baubeginn für ein Projekt im zweistelligen Millionen-Bereich offiziell eingeleitet.

„Die Investition im Werk 1 ist ein wichtiger Schritt zur langfristigen Standortsicherung von Hoerbiger in Schongau. Sie trägt nachhaltig zur Sicherung unserer Arbeitsplätze hier in der Region bei“, betonte Thomas Englmann, Leiter des Unternehmensbereichs Antriebstechnik und Mitglied der Konzernleitung. Er wies auf eine Reihe erfolgreich abgeschlossener, langfristiger Lieferverträge mit der internationalen Automobilindustrie hin, dadurch könne Hoerbiger den Standort Schongau weiter ausbauen.

Bis Ende 2017 soll die bestehende Stanzhalle um einen Anbau mit 870 Quadratmetern erweitert werden. Gleichzeitig entsteht auf der angrenzenden Freifläche eine zusätzliche Produktionshalle mit 1300 Quadratmetern. Die aktuelle Produktionsfläche wird damit um rund 30 Prozent vergrößert.

Die Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt haben bereits Ende Oktober begonnen und sollen im Herbst 2017 abgeschlossen sein. Das Investitionsvolumen hierfür beträgt fünf Millionen Euro. Insgesamt möchte Hoerbiger in den kommenden drei Jahren einen bedeutenden zweistelligen Millionenbetrag in die Werkserweiterung am Standort Schongau investieren.

Im Werk 1 werden Synchro- und Reibsysteme für Getriebe- und Automobilhersteller weltweit produziert. Mit der im eigenen Haus entwickelten Stahl-Umformtechnologie hat Hoerbiger in Verbindung mit Hochleistungsreibbelägen bei Synchronisierungen eine herausragende Technologieposition.

„Die Investition im Werk 1 bedeutet für den Hoerbiger- Standort Schongau Wachstum, Arbeitsplatzbestand und Stabilität“, betonte Thomas Englmann und ergänzte: „Wir sind stolz auf unsere Wurzeln hier in der Region und freuen uns, dass wir den Standort ausbauen können.“

Mit dem Ausbau der Kapazität in Schongau reagiert Hoerbiger auf ein wachsendes Auftragsvolumen bei Bestands- und Neukunden. „Unsere außerordentlich erfreulichen Wachstumszahlen sind das Ergebnis der ausgezeichneten Leistung unserer Mitarbeiter“, sagte Thomas Englmann und betonte: „Wir sind froh, dass wir unsere Fertigung in Schongau ausbauen können. Hier finden wir hoch qualifizierte Arbeitskräfte und eine gute Infrastruktur vor.“

Deutschland und insbesondere Schongau sind laut Englmann der größte und wichtigste Produktionsstandort des Unternehmensbereichs Antriebstechnik. „Deshalb werden wir uns auch in den kommenden Jahren hier engagieren – als langfristig orientiertes Unternehmen, als Arbeitgeber mit einer unverwechselbaren Unternehmenskultur und zukunftsfähigen Arbeitsplätzen sowie als Innovations- und Marktführer in technologisch anspruchsvollen Nischenmärkten.“

Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman sprach dem Unternehmen besonderen Dank für das Bekenntnis zu Schongau („Industriestadt im Grünen“) aus und zeigte sich erfreut über die Entscheidung, in den Standort zu investieren: „Hoerbiger ist ein wichtiger Arbeitsplatzmotor und ein Garant für Wirtschaftsstärke in unserer Region“, so Sluyterman. Dabei sei das Unternehmen nicht nur die Lebensgrundlage für viele Familien in Schongau und im gesamten Landkreis, sondern auch eine Firma, von der zahlreiche andere Betriebe profitierten: vom Bauunternehmen bis zum Gastronomiebetrieb.

„Das wirtschaftsfreundliche Klima in Schongau ist für uns eine wichtige Voraussetzung und hilft uns, zu wachsen, und damit den Standort dauerhaft zu stärken“, stellte Thomas Englmann abschließend fest.

Michael Gretschmann

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