Hoffnung für Baugebiet Moosfeld

Hohenfurch - Es gibt wieder vorsichtige Hoffnung für das Baugebiet Moosfeld. Ein Termin der Gemeinde Hohenfurch mit der Deutschen Bahn soll Klarheit bringen.

Ob’s ein Hoffnungsschimmer ist, muss sich erst zeigen. Zumindest haben die Hohenfurcher nach langem Hin und Her jetzt Klarheit darüber, dass die Bahn sich von einer Fläche, die die Schönachgemeinde als Zufahrtsstraße für das geplante Baugebiet Moosfeld anstrebt, nicht trennen will.

Bürgermeister Guntram Vogelsgesang überraschte mit dieser Nachricht bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Drei Jahre lang habe ich immer wieder versucht, einen Verantwortlichen der Bahn zu erreichen, habe jedoch nie eine klare Antwort erhalten“, erklärte er vor dem Gemeinderat und dem diesmal auch außergewöhnlich gut besuchten Besucherreihen.

Dass es jetzt endlich mit einer Antwort geklappt habe, führt Vogelsgesang einzig und allein auf die Intervention von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zurück. Der hatte sich, nachdem Parteifreund Vogelsgesang ihm die Sachlage geschildert hatte, unverzüglich mit der Bahn in Verbindung gesetzt und auch eine prompte Antwort erhalten. „Dobrindt hat mir kurze Zeit später mitgeteilt, dass die Bahn die besagte Fläche auch künftig braucht.“

Einen Silberstreif am Horizont scheint es für Hohenfurch dennoch zu geben. „Die Bahn hat signalisiert, dass sie zu einem Gesprächstermin vor Ort bereit ist.“ Der Hohenfurcher Rathauschef hofft nun, diesen möglichst zeitnah zu bekommen, „damit wir endlich mit der Planung für unser Wohngebiet weitermachen können“.

Interessenten, die sich in der Gemeinde niederlassen möchten und nach einem attraktiven Bauplatz suchen, hat Vogelsgesang eigenem Bekunden zufolge genügend. stephan penning

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