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Die Mitglieder der „Schwalbenstoaner“ Hohenfurch feierten im Talhof bei traumhaftem Wetter ihr 100-jähriges Bestehen mit einem Gottesdienst.

100 Jahre „Schwalbenstoaner“ Hohenfurch

Mit festlicher Stimmung, Musik und Tracht

Etwas kleiner als ursprünglich geplant, aber dafür umso intensiver im Gefühl: Mit einem feierlichen Gottesdienst im Talhof der Familie Nuscheler beging der Trachtenverein „Schwalbenstoaner“ Hohenfurch am vergangenen Sonntag sein 100. Jubiläum.

Hohenfurch – Eigentlich wäre an diesem Tag und an dieser Stelle der große Festgottesdienst zum 97. Lechgau-Trachtenfest abgehalten worden.

Doch auch im kleineren Rahmen wurde allen Anwesenden ganz festlich zumute: „Es ist schön, nach so langer Zeit wieder Trachten zu sehen und selbst zu tragen“, hörte man in vielen Gesprächen heraus. Und auch Pfarrer Sebastian Schmidt gefiel es: „Als gebürtiger Ost-Berliner hätte ich mir nicht vorstellen können, einmal hier in Oberbayern vor lauter Trachtlern einen Festgottesdienst abzuhalten“, meinte er mit einem Augenzwinkern.

Ehrung: Franz Linder (re.) erhielt von Bürgermeister Guntram Vogelsgesang die Hohenfurcher Bürgermedaille.

Dass sich der Pfarrer, auch wenn er selbst keine Lederhose tragen möchte, schon sehr gut ins bayerische Lebensgefühl eingefunden hat, bewies er bei seiner sehr guten, nachdenklichen, aber auch humorvollen Predigt. Zur feierlichen Stimmung trug auch die wunderbare musikalische Gestaltung durch den „Schönach-Dreigsang“ und die „Stoaröserl Musik“ bei. Noch bevor sich Vorstand Franz Linder bei allen Beteiligten bedanken konnte, ergriff Bürgermeister Guntram Vogelsgesang das Wort. „Beim geplanten Festakt im Mai wolltest Du, lieber Franz, viele verdiente Trachtler ehren. Nur eine Ehrung hattest Du wohl nicht auf dem Schirm: Deine eigene“, wandte sich Vogelsgesang an den völlig überraschten Vorstand.

Denn einstimmig hatte der Gemeinderat zuvor beschlossen, Linder für sein „verdienstvolles Wirken für das Wohl und das Ansehen der Gemeinde“ mit der Hohenfurcher Bürgermedaille auszuzeichnen. Denn Linder stehe nicht nur seit 26 Jahren den „Schwalbenstoanern“ vor, er war zudem Vorplattler, Landjugend-Vorstand, Vize bei der Liedertafel und bei allem Organisatorischen in seinem Heimatdorf immer an vorderster Front.

Sichtlich gerührt nahm Linder Medaille und Urkunde entgegen. Ein schöner und verdienter Abschluss eines Gottesdienstes, der so viel mehr war. 

Christine Wölfle

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