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Mit den tollen Deko-Instrumenten aus Holz schmückten sich die Festredner des Abends: Von links Pfarrer Karl Klein, Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Andreas Horber (Geschäftsführer des Musikbundes von Ober- und Niederbayern), die Vorsitzende Veronika Grimm, Bezirksvorsitzender Bernhard Weinberger und Bürgermeister Guntram Vogelsgesang.

150-jähriges Bestehen in Hohenfurch

In der Hochburg der Blasmusik

Feierlich, stilvoll und fröhlich hat die Hohenfurcher Blaskapelle ihre Festlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen und zum 47. Bezirksmusikfest eröffnet. Bevor sich an diesem Wochenende 41 Kapellen dem Wertungsspiel stellen, feierten die Hohenfurcher mit einem gelungenen Festabend ihren runden Geburtstag.

Hohenfurch – Zum Festabend der Hohenfurcher Musiker hat deren Dirigent Wilhelm Binder eine sehr würdevolle Musikauswahl getroffen – mit Hymnen, Fanfaren und Märschen. Das erste Grußwort sprach Bernhard Weinberger als Vorsitzender des Bezirks Lech-Ammersee. Dieser Musikbezirk ist fast deckungsgleich mit dem Landkreis Landsberg, aber eben nur fast, denn Vereine wie Hohenfurch gehören auch seit Jahrzehnten dazu.

„Ich darf heute erstmals eine Landrätin begrüßen“, freute sich Weinberger, dass heuer das Musikfest seines Bezirks auch mal außerhalb des Landkreises Landsberg stattfindet. Andreas Horber, der Geschäftsführer des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON), kam in Vertretung des Schirmherrn Thomas Goppel zur Feier an die Schönach. Die Region mit den Musikbezirken Oberland und Lech-Ammersee, wo Hohenfurch mittendrin liege, nannte Horber als „Hochburg der Blasmusik“. Während anderswo die Wertungsspiele an einem Tag durchgeführt werden, konnte der Blasmusikvertreter ausführen, stellen sich in Hohenfurch über 40 Kapellen an drei Tagen dem Wettstreit.

Mit Bürgermeister Guntram Vogelsgesang haben die Hohenfurcher einen zweiten Schirmherrn ausgewählt und er meinte: „Ihr könnt jetzt schon stolz sein auf dieses Fest“. Nach den vielen Vorbereitungen, die vom Festausschuss und den Musikern in den vergangenen Wochen und Monaten geleistet worden sind, war Vogelsgesang zuversichtlich, dass alles reibungslos ablaufen wird.

„Das gesellschaftliche Leben in Hohenfurch wird von Ihnen seit 150 Jahren umrahmt und mitgestaltet“, sprach auch Landrätin Andrea Jochner-Weiß dem Musikverein und seinen Mitgliedern die herzlichsten Glückwünsche aus. Kurzweilig und mit einigen Anekdoten versehen, präsentierten dann Konrad Schmölz und Thomas Kögl die Chronik. Allein in den vergangenen 50 Jahren war die Blaskapelle bei 2280 Proben und 2120 Auftritten im Einsatz.

Lachsalven im Publikum löste auch Pfarrer Karl Klein aus, der in seinem Gebetbuch für besondere Anlässe einen Vers zur Orgelweihe fand: „Die vielen Pfeifen verbinden sich zu einem Wohlklang“, las Klein vor, wusste aber von den zahlreichen musikalischen Einsätzen in der Kirche, dass die Hohenfurcher Musiker keine Pfeifen sind.

Den folgenden zackigen Marsch „Mein Regiment“ widmete Ansager Bernd Sedlmeier der Kapellen-Vorsitzenden Veronika Grimm, weil sie das Regiment im Verein und auch beim bevorstehenden Fest führe.

von Rosi Geiger

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