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Über 250 Fahrzeuge nahmen an der Oldtimer-Rundfahrt in Hohenfurch teil (Bild links.) Sie stießen auf reges Interesse.

47. Bezirksmusikfest in Hohenfurch 

Toller Auftakt mit Oldtimern und Musik

Boarisch, ländlich, musikalisch und vor allem für Jung und Alt war der Auftakt des 47. Bezirksmusikfestes in Hohenfurch. Auch der Wettergott meinte es gut.

Hohenfurch Entgegen aller schlechten Wetterprognosen erlebten mehrere tausend Besucher eine gelungene Oldtimer-Rundfahrt. Und auch der Sternmarsch zum Auftakt des 47. Bezirksmusikfestes konnte trotz dunkler Gewitterwolken wunderbar ausgeführt werden.

Was da am Vormittag des Vatertages alles heranschnaubte, qualmte oder zockelte, war sehenswert. Vom NSU-Motorrad über die Isetta, Unimog oder ausgediente Feuerwehrfahrzeuge waren mehr als 250 verschiedenste Fahrzeuge angereist. Der Schwerpunkt waren natürlich die Traktoren: Lanz, Eicher, Fendt oder Hanomag schnaubten am frühen Nachmittag den gut drei Kilometer langen Rundweg durch Hohenfurch und wurden dabei von zahlreichen Zuschauern beklatscht. Manche hatten auch Wagerl mit Sitzgelegenheiten, und es fiel auf, dass sich nicht nur die älteren Herren für Oldtimer interessieren, sondern auch viele junge Leute in Dirndl und Lederhosen Spaß an so einer Ausfahrt haben.

Mit Beifall bedacht wurde auch die Hohenfurcher Jubiläumskapelle auf ihrem Weg zum Sternmarsch.

Am Festzelt angelangt war Kaffee und selbstgebackener Kuchen gefragt, während die Ü50-Kapelle des Bezirks Lech-Ammersee für beste Unterhaltung sorgte. Obwohl es am Abend gewittrig herschaute, versammelten sich die Zuschauer zum Sternmarsch sehr zahlreich. Aus vier Richtungen marschierten die Blaskapellen aus Altenstadt, Sachsenried, Schwabsoien, Ingenried, Schongau und Hohenfurch an der Kreuzung zum Holz Fichtl auf. In ihren farbenfrohen Trachten boten die Musiker optischen Blickfang, erhielten aber auch für die zackigen Märsche viel Applaus. Außer einer Begrüßung durch die Hohenfurcher Musikervorsitzende Veronika Grimm und den kurzen Ansagen von Bernd Sedlmeier bot der Sternmarsch wohltuend viel Blasmusik. Gemeinsam wurden von den mehr als 200 Musikern der „Weiß blau Marsch“, der „Riederinger Musikantenmarsch“ sowie die Bayernhymne und das Deutschlandlied intoniert. Nach dem Musikantengruß marschierten alle Kapellen mit den Besuchern zurück ins Festzelt, wo die „Jungen Pfaffenwinkler“ weiter Blasmusik vom Feinsten boten.

Nur ein paar wenige Regentropfen verirrten sich während des Sternmarsches – man hatte fast den Eindruck, die Musik hält die Wolken zurück. Bleibt nur zu hoffen, dass auch am morgigen Festsonntag der Wetterbericht nicht Recht behält.

Rosi Geiger

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