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Was für ein Anblick: Bevor sich die 2000 teilnehmenden Musiker am Sonntag zum festlichen Umzug beim 47. Bezirksmusikfest des Bezirks Lech-Ammersee in Hohenfurch aufmachten, stand zuvor noch der Massenchor auf dem Programm – und der machte seinem Namen alle Ehre.
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Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik.
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Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik.
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Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik.
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Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik.
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Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik.
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Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik.

47. Bezirksmusikfest in Hohenfurch

Unvergesslicher Muttertag

Bei herrlichem Wetter ist in Hohenfurch am Sonntag das 47. Bezirksmusikfest des Bezirks Lech-Ammersee zu Ende gegangen – mit einem beeindruckenden Festzug durch den Ort

Hohenfurch – Muttertag ist in Hohenfurch heute ausgefallen. Doch für Mamas, die für Tradition und Blasmusik etwas übrig haben, war es ein ganz besonderer, unvergesslicher Muttertag: Beim 47. Bezirksmusikfest zogen 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge durch Hohenfurch und erfüllten das ganze Dorf mit Musik, was die Schönachgemeinde in der Größe wohl noch nie erlebt hat.

Schon zum Gottesdienst am Morgen zogen drei Musikkapellen und drei Spielmannszüge bei herrlichem Sonnenschein im Schulhof ein. „Musik hat die Gabe, Herzen zu öffnen“, stellte Pfarrer Karl Klein fest. Er nannte aber auch Beispiele, wo Musik für negative Zwecke missbraucht wird und deshalb forderte er die vielen anwesenden Musikanten auf, ihre Musik zum Guten einzusetzen.

Aus dem Vorarlberg war der Musikverein „Harmonie“ Altach angereist, der die Messe zwar mit der bekannten Schubert-Messe, jedoch mit einer überraschend anderen Interpretation umrahmte. Während der Mittagszeit füllte sich das Festzelt mit immer mehr Musikerinnen und Musikern, sodass beim großen Massenchor an die 2000 Akteure den ersten Marsch „Musica Gloriosa“ intonierten. Als Schirmherr und Präsident des Bayerischen Musikrates sprach Thomas Goppel das erste Grußwort, und auch der zweite Schirmherr, Bürgermeister Guntram Vogelsgesang, hieß nach der Bayernhymne alle Musiker und Gäste in Hohenfurch willkommen.

Der folgende „Laridah Marsch“ und der „Bozener Bergsteiger-Marsch“ waren bei diesem gewaltigen Klangkörper ein besonderes Erlebnis, dazwischen sprachen Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Hohenfurchs Musikervorsitzende Veronika Grimm.

Mit etwas Verzögerung startete der große Festzug, bei dem die 49 Blaskapellen, Trommler- und Spielmannszüge für farbenfrohe und vor allem klangvolle Eindrücke sorgten. Abwechslung zwischen den vielen Trompeten, Posaunen oder Klarinetten boten die Hohenfurcher Vereine, die zehn aufwändig gestaltete Festwagen mitführten. Sie gratulierten ihrer Musik zum 150. Geburtstag mit zahlreicher Beteiligung, besonders die Trachtler- und Sportlerreihen wollten gar nicht enden.

Im Festzelt wieder angelangt, warteten die Musiker mit Spannung auf die Bekanntgabe ihrer Ergebnisse aus den Wertungsspielen. Wieder einmal hatte der Wetterbericht nicht ganz Recht, der kurze Gewitterschauer setzte erst ein, als alle im Zelt waren. „A so a Massl“ meinte so mancher Zuschauer.

Rosi Geiger

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