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Auch der Beifahrer im BMW wurde verletzt und musste aus dem Auto befreit werden.

B 17 Abzweigung Hohenfurch

Frontalzusammenstoß nach Ausweichmanöver

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Zwar wurde der Rettungshubschrauber benötigt, dennoch hatten drei Autofahrer bei einem Unfall auf der B 17, Abzweigung Hohenfurch, sehr viel Glück. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden alle Insassen nur leichter verletzt. Die Straße war für knapp drei Stunden gesperrt.

Hohenfurch/Schongau – Kurz nach dem Abzweig Hohenfurch passierte am Sonntagnachmittag um 13.10 Uhr das Unglück: Ein BMW-Fahrer (51) aus Frankfurt war auf der B 17 Richtung Süden unterwegs.Aus bisher nicht geklärten Gründen kam er mit seinem Wagen nach links auf die Gegenfahrbahn. 

Auf dieser war ein 63-jähriger VW-Fahrer Richtung Hohenfurch unterwegs. Der Augsburger sah den BMW auf sich zukommen und reagierte sofort – in dem er seinen Bus nach links lenkte. Das Fatale: In diesem Augenblick bemerkte der BMW-Fahrer, dass er zu weit links fuhr, korrigierte seinerseits die Fahrtrichtung und riss das Steuer nach rechts. Die beiden Autos rasten frontal ineinander.

B17: Schwerer Verkehrsunfall vor Hohenfurch

Wie ein Polizeisprecher nach dem Unfall zusammenfasste, hatten beide Fahrer Glück, dass nicht mehr passiert ist. Der Frankfurter blutete aus der Nase und klagte über einen starken Druck auf der Brust. Der Hubschrauber brachte ihn zur weiteren Abklärung nach Murnau. Der Beifahrer im BMW, ein 82-Jähriger, wurde mit Brustverletzungen in das Schongauer Krankenhaus gebracht. 

Den VW-Fahrer brachte ein Rettungswagen in das Krankenhaus nach Landsberg. Nach Angaben der Polizei hatte er sich mehrere Rippenbrüche auf der rechten Seite zugezogen. Wegen der eher leichteren Verletzungen hatte die Polizei darauf verzichtet, einen Gutachter kommen zu lassen. Unfallursache könnte eine kurze Unaufmerksamkeit ebenso sein wie ein Sekundenschlaf, der Fahrer stand jedoch noch unter Schock und konnte sich bei einer ersten Befragung bisher nicht an den Unfallhergang erinnern.

Neben den zwei Rettungswagen und dem Notarzt waren auch sechs Feuerwehrfahrzeuge vor Ort, die 25 Feuerwehrleute hatten alle Hände voll zu tun, bis die Verletzten schließlich versorgt werden konnten.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Polizei schätzte die Schadenshöhe am BMW auf bis zu 5000 Euro, der VW hat noch einen Zeitwert von rund 50 000 Euro. Die B 17 wurde etwa gegen 16 Uhr wieder freigegeben.

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