Ein Ungar war der Täter

DNA-Treffer: Einbruch in Hohenfurch geklärt

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Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen ist leider sehr gering. Deshalb tut ein Fahndungserfolg, wie er jetzt bekannt wurde, gut: Die Schongauer Polizei hat einen Einbruch vom Januar in Hohenfurch klären können. Der Straftäter hatte eindeutige Spuren hinterlassen.

Hohenfurch - Mitte Januar war ein Einbrecher in ein Firmengebäude in der Wettersteinstraße in Hohenfurch eingebrochen. Der Täter schlug die Verglasung einer Eingangstüre ein und durchsuchte im Büroraum zunächst einen Wandschrank. Anschließend hebelte er eine versperrte Schublade auf und fand darin Bargeld. Doch der Täter hatte einen entscheidende Spur hinterlassen: Beim Einsteigen in das Gebäude hatte er sich verletzt, die Polizei fand Blutspuren.

„Spurensicherung wird immer gemacht, aber das war natürlich eine gute Spur“, sagte Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg. Denn nicht immer können Spuren ausgewertet werden, bei Blut ist das aber einfacher. Anhand der am Hohenfurcher Tatort gesicherten DNA-Spuren konnte nun ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Ein Abgleich mit der DNA-Datenbank ergab einen Treffer. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 32-jährigen ungarischen Staatsangehörigen, der Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. „Er ist offenbar schon einmal aufgefallen“, sagte Kieweg - seiner Aussage zufolge werden dem 32-Jährigen weitere Einbrüche im raum Augsburg zur Last gelegt. Dass er weitere Taten im Schongauer Land begangen hat, glaubt Kieweg nicht: „Es war wohl ein reisender Täter, der entlang der B17 zugeschlagen hat - das würde in unserem Fall passen“, so Kieweg.

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