Beben im britischen Königshaus: Nach Missbrauchsvorwürfen - Prinz Andrew legt öffentliche Ämter nieder

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Der gepflegte Rasen von Josefa Fichtl aus Hohenfurch wurde von den Wildschweinen einmal komplett umgegraben. Sohn Josef versucht zu retten, was zu retten ist. 

Besitzerin schockiert

Mitten in Hohenfurch: Wildschwein-Rotte verwüstet Garten

Diesen Morgen wird Josefa Fichtl so schnell nicht vergessen: Über Nacht ist ihr Garten in Hohenfurch verwüstet worden. Die Täter waren schnell ermittelt.

Hohenfurch – Wie gewohnt war die 88-jährige Hohenfurcherin nach dem Aufstehen ans Fenster ihres Schlafzimmers getreten, um nach dem Wetter zu sehen.

Doch an diesem Freitagmorgen war alles anders. Zwar lachte ihr ein blauer Himmel entgegen, aber der weitere Blick aus dem Fenster versetzte sie in eine Schockstarre.

Der von ihr liebevoll gepflegte Rasen ist chaotisch durchpflügt. Nicht nur das. Die Spuren ziehen sich durch den gesamten Garten bis hin zur Haustür. Als Josefa Fichtl sich wieder einigermaßen gefangen hat, ruft sie ihren Sohn Josef per Telefon zu Hilfe. Der glaubt zuerst an einen Scherz der Mutter, da ja deren Anwesen am Bräuweg mitten im Dorf liegt.

„Wer sollte da sein Unwesen treiben?“ ist die Frage, die sich Josef Fichtl als erste stellte. Vor Ort folgt die Ernüchterung. Dem sonst immer lustigen Josef ist bei diesem Anblick das Lachen vergangen. „Das waren Wildsäu“, so seine Vermutung, die sich bei gründlicher Begutachtung bestätigte. Sein zweiter Gedanke: „Schlecht, dass die jetzt schon ins Dorf kommen.“ Er denkt dabei sofort an Bewohner des Dorfes, die zu später Stunde nach Hause kommen. „Wenn die angegriffen werden, gute Nacht“, sagt er.

Wie Josef weiter berichtet, hat er sofort die Jagdgenossenschaft informiert, die wiederum den zuständigen Jäger in Kenntnis setzte. Fichtl vermutet und befürchtet, dass jetzt nach dem Abernten der Maisfelder rund um Hohenfurch die Tiere in das Dorf hereindrücken. Deshalb auch sein Gang an die Öffentlichkeit, um auf die Lage hinzuweisen und zu warnen. Ihm selbst bleibt nichts anderes übrig, als alle Grasnarben wieder umzulegen und gut festzutreten.

Hans-Helmut Herold

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