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Impressionen von Inthroball der Hohenfurcher.
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Inthroball der Hohenfurcher

Rauschende Ballnacht der Extraklasse

Ein närrisches Vergnügen der Extraklasse erwartete die Besucher beim Inthroball des Faschingsclub Hohenfurch. Ein reizendes Prinzenpaar, eine Garde, die sich beim Showtanz wieder einmal selbst übertraf, und eine übermütige Feuerwehrkapelle um Schelm Jürgen Fischer sorgten für gehobene Stimmung.

Hohenfurch/Peiting – Der Saal war von Uli und Hedwig Effner festlich geschmückt und die Gäste Gala-mäßig herausgeputzt, als „Prinzessin Christina II. vom Klang der Herzen“ (Christina Linseis) und „Prinz Tobias II. vom Birkenauer Adel“ (Tobias Kellhammer) mit ihrem Hofstaat Einzug hielten. Sie in einem von Sabine Baab geschneiderten märchenhaften Kleid in Bordeaux und Rosé mit viel Glitter, er im Dandy-Look mit Cutaway, Weste und Zylinder. Und alle fest entschlossen unter der Aufforderung von Faschingsclub-Präsident Johannes Linder: „Genießen Sie den Abend in vollen Zügen!“

Etwas Wehmut wehte durch den Saal, als das Prinzenpaar des Vorjahres, „Alexandra I. vom Reich der schimmernden Lichter“ und „Prinz Ludwig Maximilian I. vom Stern des Südens“, ein letztes „Schönau!“ in die Runde warfen. Nicht, ohne vorher noch Bürgermeister Guntram Vogelsgesang ordentlich vorgeführt zu haben: Ihm verpassten sie eine „Top Ferienjob-Ausstattung“ aus Wieder-Auffind-Weste, Alles-Klarseh-Brille, extradickem Schnorchel, Turbo-Fluchtflossen und einer Mütze gegen eventuelle Tiefschläge. So ausgestattet, sollte er für die Regentenzeit der Narren, die ihm zuvor den Rathausschlüssel abgeknöpft hatten, in den verschlammten Fischtümpel im Schulgarten abtauchen, um nach verloren gegangenen Schülern zu suchen. Vogelsgesangs trockener Kommentar: „Des is ganz gut so, dass ihr zwoa abserviert werd’s!“.

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Ansonsten hatte er viel Lob für das närrische Volk übrig, das es nach fünf Jahren endlich wieder geschafft hat, ein reines Hohenfurcher Prinzenpaar zu küren. Alsdann machte sich „Prinz Tobias II.“ mit „der unverwechselbaren Gesichtsfrisur“ an die Antrittsrede, die weder den Epple-Sepp mit „der Dobrindt-Brille“, noch die Prinzeneltern im „Hochzeitstagsoutfit“, das bei solchen Gelegenheiten rausgeholt wird, verschonte.

Da wurden das „neue Standbein“ des Frauenverstehers Huaber Lenz „Nachgeburtliche Beratung bei Frauen und bei Kühen“ ebenso durch den Kakao gezogen, wie das „Jungbrunnen-Geheimnis“ von Jürgen Fischer: nämlich eine lebensgroße Gummipuppe als Preis bei der Landjugendtombola, der Ehefrau Barbara an Heiligabend die Luft abgelassen hat.

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Die scheidenden „Ale und Onkel Lu“ wurden mit einem „1a Notfall-Bett-Orden“ und dem „Schauderhafte Unterhosen-Orden“ dekoriert. Die habe letzterer bei den Auftritten der Faschingsgarde im vergangenen Jahr, wo fast jedes Mal die Hose gerissen ist, präsentiert.

Das Thema Unterhosen nahm dann auch Feuerwehr-Kapellen-Dirigent Jürgen Fischer auf. Gebrauchte Kranzschleifen am Friedhof sollten seiner Meinung nach gesammelt zu Unterhosen verarbeitet und zugunsten der Kirchenheizung verkauft werden. Getreu dem Leitspruch „wir spielen fürs Herz und für die Seele, aber nicht fürs Ohr“, sorgte die Feuerwehrkapelle, das „Gut Aiderbichl der Feuerwehr“, für Lachsalven im Publikum.

Das tobte außerdem nach dem romantischen Prinzenwalzer, der mit einem innigen Kuss endete. Und als schließlich die Garde mit ihrem spektakulären Showtanz, bei dem die Mädels nur so durch die Luft flogen, in die Filmwelt Hollywoods entführte, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

Madeleine Egger, die aufgrund einer Verletzung dieses Jahr nicht dabei sein kann, wurde immerhin von Johannes Linder der Orden für fünf Jahre Gardetanz überreicht. Für glanzvolle Tanzeinlagen sorgte die SOG-Big Band unter der Leitung von Andreas Immler mit den hervorragenden Sängern Lorinna Steinbrecher, Rebecca Simon und Georg Ruhland. Es war wieder eine rauschende Ballnacht.

VON URSULA FRÖHLICH

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