Noch ragt das Haus an der Ecke Kinsauer Straße/Lechstraße zur Hälfte in die Fahrbahn. Das soll sich ändern.
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Noch ragt das Haus an der Ecke Kinsauer Straße/Lechstraße zur Hälfte in die Fahrbahn. Das soll sich ändern.

Kinsauer Straße/Lechstraße: Gemeinde Hohenfurch stellt Bebauungsplan auf

Kreuzung soll entschärft werden

Die unübersichtliche Kreuzungssituation Ecke Kinsauer Straße/Lechstraße ist den Hohenfurchern schon lange ein Dorn im Auge. Damit diese in der Zukunft entschärft werden kann, hat der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einen Entwurf zur Neuaufstellung des dort geltenden Bebauungsplans beschlossen.

Hohenfurch - Noch ist das alte, unbewohnte Haus, das an der besagten Ecke steht, in Privatbesitz, und auch der Teil des Hauses, der in die Straße ragt, steht auf dem Grund des Eigentümers. Die Baugrenze würde jedoch, zieht man sie gerade durch, direkt mitten durch das Haus verlaufen.

Um diese gerade Baugrenze bei einem möglichen Verkauf und eventuellem Abriss künftig einzuhalten, hat sich die Gemeinde ein Vorkaufsrecht gesichert und besagten Entwurf einer Neuaufstellung des Bebauungsplans beschlossen. „Dadurch haben wir dann ein Mitspracherecht und eine gewichtige Verhandlungsmasse“, erklärte Bürgermeister Guntram Vogelsgesang. Bestenfalls sollte ein Neubau hinter der Grenze verlaufen. Dies würde die Kreuzung einsehbarer und damit sicherer, und die Straße breiter machen.

Hier sah allerdings Gemeinderat Peter Schratt ein Problem: „Auf der Lechstraße fahren jetzt schon alle viel zu schnell, weil sie so breit und gerade ist. Ich befürchte, dass die Straße dann erst recht zur Raserstrecke verkommt“, mahnte er an. Diese Bedenken konnte Vogelsgesang jedoch zerstreuen: „Wenn wir erst einmal genügend Platz haben, dann können wir in einem zweiten Schritt die Straße neu planen, mit Abgrenzungen zum Gehsteig und optischen Barrieren.“ Doch noch befände man sich im ersten Schritt, der mit dem Billigungsbeschluss eine Hürde genommen hat.  

Christine Wölfle

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