Margarete Bartsch vor ihrem Bild „Unterm Eis“ und Egon Stöckle neben seiner Bronze-Skulptur „Wunschtraum“. Die beiden stellen ihre Werke ab dem 1. April im Historischen Rathaus in Landsberg aus.
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Margarete Bartsch vor ihrem Bild „Unterm Eis“ und Egon Stöckle neben seiner Bronze-Skulptur „Wunschtraum“. Die beiden stellen ihre Werke ab dem 1. April im Historischen Rathaus in Landsberg aus.

Margarete Bartsch und Egon Stöckle stellen Bilder und Skulpturen im Historischen Rathaus aus

„Kunst macht weiter . . . “ in Landsberg zu sehen

In vielen Bereichen hat Corona vor Projekte seit Monaten einen Riegel vorgeschoben. So müssen auch Künstler aller Genres täglich bittere Pillen schlucken. Nichts geht mehr. Auf Theaterbesuche oder Veranstaltungen aller Musikrichtungen muss verzichtet werden, Museen sind geschlossen. Eine saure Gurkenzeit für die Kunstschaffenden und natürlich die Kunst selbst.

Hohenfurch/Landsberg - Fast wie ein Lichtblick am Ende des Tunnels muss jetzt die Aktion von zwei Künstlern gesehen werden, die gemeinsam zu einer Ausstellung einladen: „Kunst macht weiter...“, so der Hoffnungsschimmer und gleichzeitig auch das Thema der Veranstaltung. Die Künstler dahinter sind Margarete Bartsch und Egon Stöckle.

Für Kunstliebhaber sind die beiden keine unbeschriebenen Blätter: Sie haben schon mehrere Male mit ihren Werken für Aufmerksamkeit gesorgt. Die neue Ausstellung wird in der Rathausgalerie sowie dem Foyer des Historischen Rathauses in Landsberg zu bewundern sein. Also dort, wo Stöckle im November des Jahres 2019 den Hubert von Herkomer Preis entgegennehmen durfte. Dies ist die höchste Auszeichnung in Sachen Kunst und Kultur, die Landsberg zu vergeben hat.

Malerin Margarete Bartsch wird ihre neuen Werke präsentieren, die sie alle nach alten Techniken gemalt hat. So wie auch das Bild „Unterm Eis“, das als Vorlage für die Einladungen gedient hat.

Stöckle stellt seine vorwiegend in Bronze gegossenen Werke aus. Mit dabei auch seine neue Gestaltung „Wunschtraum“, die er in eigener Werkstatt gegossen hat. Zur Eröffnung am 1. April um 17 Uhr sind die Künstler vor Ort, ebenfalls am 2. und 5. April jeweils ab 14 Uhr. Die Öffnungszeiten sind werktags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Eine Vernissage findet nicht statt.

HANS-HELMUT HEROLD

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