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Die Hohenfurcher Garde zeigte den vielen Besuchern in der Schloßberghalle tolle Vorführungen.
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Inthroball Hohenfurch

Bereit für eine supertolle Faschingszeit

Ein neues Prinzenpaar, die Garden in Topform und pointierte Reden. Der Inthronisationsball des Hohenfurcher Faschingsclub ließ wieder mal keine Wünsche offen. 

Hohenfurch Der Inthronisationsball des Hohenfurcher Faschingsclub ist und bleibt ein gesellschaftliches Ereignis. Nicht umsonst ist er stets weit vorher ausverkauft. Grund ist das von Präsident Johannes Linder und seinen Helfern ausgetüftelte Programm, an dem die Besucher in der Peitinger Schloßberghalle bis weit nach Mitternacht ihren Spaß hatten.

Die Damen kamen im schwarzen oder roten, kurzen oder langen Abendkleid. Die Männer im schwarzen Zwirn mit Krawatte, Fliege oder Schmetterling. Elferrat, das alte Prinzenpaar (Melanie Grimm und Andreas Nuscheler) und die Minigarde haben mit ihrem Einmarsch praktisch den Startschuss für den Inthro-Ball und damit für die Saison 2018 gegeben. Johannes Linder begrüßte die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Guntram Vogelsgesang, Vorgänger Karl-Heinz Gerbl, Pfarrer Karl Klein, Gründungsmitglied Werner Rohrmoser und „die Adelsfamilien Ranz und Zeidlmeier“.

Für das alte Prinzenpaar waren die schönen Tage vorbei. „Im Hintergrund hört man schon das neue Prinzenpaar mit den Hufen scharren“, sagte Linder und bat den Bürgermeister zur Schlüsselübergabe auf die Bühne – um ihm danach eine Taucherausrüstung zu verpassen. „Wenn wir dich brauchen, holen wir dich zurück“, kündigte er an.

Das neue Prinzenpaar, Prinzessin Cindy I. Thronfolgerin vom Königreich der Narren (Cindy Baum) und Prinz Christoph I. vom bayerischen Hofe der Melodie (Christoph Ranz) hatte für ihre Regierungserklärung eine ganz dicke Rolle vorbereitet. „Wir hoffen, ihr seid’s bereit, für eine supertolle Faschingszeit.“ Das neue Prinzenpaar dankte dem alten, „das mit Schwung und Elan, inspiriert von der Melanie, die Saison über regiert hat“. Sie bekamen den „Rotkehlchen-Paarungstanz-Orden“ überreicht.

Das neue Prinzenpaar will Gesetze erlassen, „davon könnt‘s bestimmt manche kaum fassen“. Ab sofort wird in der Schlossallee der königliche Gruß verlangt. „Die Hand leicht zur Seite, den Kopf leicht nach unten, so wird in der Schlossallee gewunken.“ Es waren etliche aus dem Dorf, die sich in der mit Details vollgespickten Rede wieder gefunden haben. In Hohenfurch, das wurde rasch klar, geht ein Jahr lang nichts mehr ohne Zustimmung des Prinzenpaars. Es war eine launige Rede. „Wir hoffen, euch hat sie a bissle Freude gemacht“, meinte das Paar. Hat sie, wenn der Applaus ein Gradmesser ist. Hofmarschall Tobias Linder meinte, „Respekt für diese Regierungserklärung“.

Das galt auch für die Büttenrede von Tanja Prinzing. Sie ist zwar seit vier Jahren „mit einem Preußen“ in Darmstadt verheiratet. Aber mit interessanten Details aus dem Dorf kennt sie sich trotzdem noch gut aus. Das wurde in ihrer Rede durchweg deutlich.

Schwere Begriffe hatten die Kandidaten, Sabine, Tanja und Alexander, Matthias und Svenja, in dem Quiz „Ruck Schluck“ zu erraten. Moderator war Tobias Linder. Den abschließenden Showtanz hat Präsident Johannes Linder als „Highlight des Abends angekündigt. Von Johanna Resch vorbereitet, begeisterte die Garde mit einer Vielfalt von Tänzen wie Hip Hop, Salsa, Bollywood und Bauchtänzen. Motto war „Dance around the world“.

Natürlich gehörten auch Ehrungen all derer zum Inthro-Ball, dazu, sich um den Faschingsclub in all den Jahren verdient gemacht haben. Dazu gehören neben der Minigarde Sabine Baab, Gabi und Svenja Schratt, Ramona Schedl, Matthias Zeidlmeier, Magdalena Gistl, Eva Schröfele und Sophia Braunegger sowie Andreas Nuscheler und Melanie Grimm.

Für stets volle Tanzflächen den Abend über sorgte die Big Band aus Schongau mit den beiden Sängern Ramona Knopp und Herbert Haseitl. Karl-Heinz Gerbl meinte zum Ende des Balles hin, „ein wie gewohnt gutes Programm, es hat sich rentiert, dabei zu sein“. Zweitem Bürgermeister Josef Epple hat gefallen, dass in allen Reden „nichts Beleidigendes dabei gewesen ist“. Es sei lediglich alles auf den Punkt gebracht worden. 

Walter Kindlmann

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