Feuerwehrmann begutachtet Solarthermia-Anlage auf dem Dach.
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Der Einsatz für die Feuerwehr war rasch beendet.

Alarmierung ohne Sirene

Stromausfall in Hohenfurch sorgt für Feuerwehreinsatz

Ein Stromausfall hat am gestrigen Nachmittag die Gemeinde Hohenfurch lahmgelegt – und für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Der endete glimpflich, weil sich der befürchtete Brand einer Fotovoltaik-Anlage nicht bestätigte.

Hohenfurch – Gegen 14.30 Uhr hatte ein Anwohner des Gartenwegs die Feuerwehr alarmiert, nachdem es auf seinem Dach zu rauchen begonnen hatte. Wegen der dort verbauten Solar-Anlage ging man in der Einsatzzentrale vom Schlimmsten aus. „Die Alarmierung lautete auf Dachstuhlbrand mit PV-Anlage“, sagte Hohenfurchs Feuerwehrkommandant Frank Karczewski.

Erschwerend kam hinzu: Weil kurz zuvor der Strom in der gesamten Gemeinde ausgefallen war, blieb die Sirene stumm, nur per Piepser und SMS konnten die Hohenfurcher Feuerwehrler zusammengetrommelt werden. Auch die Schongauer Wehr eilte mit der Drehleiter zur Hilfe. Vor Ort dann die gute Nachricht: Ein Feuer gab es nicht. Wegen des Stromausfalls habe die Umwälzpumpe der Solarthermie-Anlage nicht arbeiten können, erklärte Karczewski, weshalb Flüssigkeit aus dem System über das Überdruckventil entwichen sei.

Ursache für den Stromausfall war laut LEW ein technischer Defekt an einem 20-kV-Mittelspannungskabel in Rott, was einen Folgefehler an einem Mittelspannungskabel in Hohenfurch nach sich zog. Um 15 Uhr sei die Stromversorgung durch Umschaltung auf andere Leitungen wieder hergestellt gewesen, so die LEW.

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