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Aufbruch ins Ungewisse: Hochzeiter Max Stemmler (unten links mit Sonnenbrille und weißem T-Shirt) kniet schon mal – noch allerdings nicht vor seiner Braut.

Mit Bulldog und Kutsche

Traditioneller Junggesellenabschied

Hohenfurch - Eigentlich hatte sich der Hohenfurcher Max Stemmler diesen Samstag anders vorgestellt. Bestes Wetter war, um an seinem Neubau die Pflastersteine zu verlegen. Doch es kam alles anders!

Der kleine Bagger ist schon bereit gestanden, Max Stemmler Vater als Helfer hat fest zugesagt. Max war gerade mit dem Vermessen beschäftigt, als plötzlich eine lustige Truppe mit unüberhörbar lauter Musik seinen Garten betritt. Es sind seine engsten Freunde. Was sie wollen? Ihn abholen. Abholen auf eine Reise ins Ungewisse – Junggesellenabschied!

Ausreden helfen jetzt nichts mehr. Dem Hochzeiter wird lediglich noch Gelegenheit gegeben, sich seiner Arbeitsklamotten zu entledigen, diese gegen eine schneidige Lederhose und speziell angefertigtem T-Shirt zu wechseln. Das war´s dann aber auch schon. Kein Steineverlegen, kein Abschiedskuss an die Liebste. Der Bulldog mit Ladewagen wartet nämlich schon.

Stemmlers Freunde lieben es traditionell. Nicht einfallslos irgendwelche Münchner Stripschuppen abgrasen und mit dem Geklopfe kleiner Fläschchen andere nerven. Sie lenken den Bulldog in Richtung Burggen. Dort wird auf einen Planwagen umgesattelt, gezogen von Schusters Rappen. Finales Ziel ist schließlich die Drehhütte nahe Schwangau. Dort gibt’s deftige Brotzeit in fester – und selbstverständlich flüssiger Form. Wie Stemmerl und seine Jungs zurückgekehrt sind, bleibt wohl ein ewiges Geheimnis.

Hans-Helmut Herold

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