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Vier Bewohner verletzt - Rauchmelder verhinderten Schlimmeres

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Von: Kathrin Hauser

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Bei dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hohenpeißenberg konnte sich das Feuer nicht so ausbreiten wie auf diesem Foto. © Dominik Bartl

Hohenpeißenberg – Bei einem Brand, der am Mittwoch gegen 2.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in Hohenpeißenberg ausgebrochen ist, erlitten vier Personen eine leichte Rauchgasvergiftung. Hätten nicht die Rauchmelder, die sowohl im Hausgang als auch in den Wohnungen angebracht waren, angeschlagen, wäre Schlimmeres geschehen, davon ist der Kommandant der Hohenpeißenberger Feuerwehr, Matthias Steiner, überzeugt.

„In dem Fall kann man wirklich feststellen, dass Rauchmelder Leben retten.“ Als die rund 30 Einsatzkräfte der Hohenpeißenberger Feuerwehr bei dem Mehrfamilienhaus ankamen, waren die Bewohner bereits ins Freie geflüchtet.

Wie die Polizei Schongau mitteilt, hat der Bewohner einer Einliegerwohnung im Keller des Hauses angegeben, dass er vergessen habe, eine Kerze zu löschen. Diese Kerze sei auf eine Couch gefallen und habe das Feuer entfacht. Die Feuerwehr konnten den Brand schnell löschen. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 35 000 Euro. Gegen 4 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Wohnungen konnten – bis auf die Einliegerwohnung – anschließend wieder genutzt werden.

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