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Freiwillige haben den Holzsteg an der Ammer wieder hergerichtet. foto: wk

Holzsteg an der Ammer weggespült

Böbing - Ein Erdrutsch riss einen Holzweg in Böbing aus den Angeln. Nun packen freiwillige Helfer mit an, den Erlebnisweg wieder herzustellen.

Der Weg vom Peitinger Kalkofensteg unten an der Ammer hoch nach Böbing und rauf auf die Schnalz kann ohne Einschränkung als Erlebnisweg bezeichnet werden. Wenn er denn begehbar ist. Das ist er ja meistens. Aber vergangene Woche hatte eine Mure den im ersten Drittel des Weges angebrachten dritten Holzsteg samt Geländer und der fünfstufigen Leiter weggerissen und fünf Meter hangabwärts gespült. Zu allem Unglück war auch noch der Gehweg auf etwa 15 Metern zugeschüttet. Da war für Wanderer kein Durchkommen mehr.

„Da haben wir ein Problem“, meinte Bürgermeister Peter Erhard. Denn Weg und Steg befinden sich auf Böbinger Gemeindeflur. In Böbing kein unlösbares Problem. Derart spontan anfallende Arbeiten erledigen freiwillige Helfer in Zusammenarbeit mit Naturschutzwächter und gemeindlichem Bauhof.

Den von der Mure zugeschütteten Weg mussten die Helfer erst einmal freischaufeln. Danach war Zugkraft verlangt. Mit Spanngurten und Zugseilen haben die sieben Mannsbilder das Brückerl wieder nach oben gezogen, fest verankert und mit neuem Geländer versehen. Auch die kleine Leiter hinter dem Brückerl musste erneuert werden.

Erich Friedberger, er war einer der freiwilligen Helfer, befürchtet, „das ist kein Dauerzustand, beim nächsten starken Regen ist die Brücke wieder weg.“ Friedberger sieht noch ein weiteres Problem.

Für das nicht das Wetter, wohl aber die den Weg nutzenden Mountainbike-Fahrer verantwortlich sind. Die Reifen ziehen nämlich tiefe Rillen in den Weg, in denen teilweise das Wasser sehr lange stehen bleibt. „Aber“, meint der langjährige Böbinger Musikverein-Vorstand, „ sperren wird man den Weg deshalb wohl nicht.“ Was die notwendigen Arbeiten am Weg anbelangt, so konnte sich die Gemeinde einmal mehr auf ihre freiwilligen Helfer verlassen. Der Lohn für Günther Köpf, Walter Gretschmann, Erich Friedberger, Xaver Angerer, Gerhard Hofauer und die beiden Gemeindearbeiter bestand aus einer gescheiten Brotzeit mit Wurst, Käse und den dazu gehörigen Getränken.

Walter Kindlmann

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