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Völlig ausgebrannt ist der Stadel bei Huttenried. 

Kripo ermittelt 

Feldstadel geht in Flammen auf

Huttenried - Ein Feldstadel, in dem über 500 Heuballen eingelagert waren, ist in der Nacht zum Dienstag in Flammen aufgegangen. Um 3 Uhr nachts war die Alarmierung.

Den Brand einer Feldscheune nördlich von Huttenried meldete eine aufmerksame Anwohnerin in der Nacht zum Dienstag. Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpfte bis zum Vormittag die Flammen. Brandfahnder der Kripo Weilheim übernahmen die Ermittlungen.

Um 2.48 Uhr ging der Notruf einer Anwohnerin ein, dass im Ortsteil Huttenried eine Feldscheune lichterloh in Brand steht. Beim Eintreffen der Feuerwehren sowie der Polizei stand das landwirtschaftliche Gebäude bereits in Vollbrand. Aufgrund der überwiegenden Lagerung von Heuballen und der damit verbundenen Glutnester dauerten die Löscharbeiten bis zum Vormittag an. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim übernahm noch in der Nacht die ersten Ermittlungen. Im Laufe des Tages werden Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. 

War es Brandstiftung?

Die Ursache des Brandes ist aktuell noch unklar, jedoch kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Der Sachschaden liegt ersten Schätzungen nach bei ca. 200.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehren Ingenried, Schwabsoien, Burggen, Schwabbruck sowie die Kreisbrandinspektion Weilheim-Schongau waren mit ca. 90 Mann im Einsatz.

Zeugen die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben werden gebeten, sich mit der Kripo Weilheim unter der Tel.: 0881/640-0, oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Bilder: Stadl mit gepressten Heuballen brennt lichterloh

Michael Gretschmann

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