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Die besten Absolventen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau mit Reinhard Häckl (l.) und Landrätin Andrea Jochner-Weiß.

IHK-Sommerprüfung

In beruflichen Nachwuchs investiert

Schongau - 23 Prüflinge der IHK-Regionalausschüsse Landsberg und Weilheim-Schongau haben ihre Ausbildung in der Sommerprüfung mit Note 1 abgeschlossen. In einer Feierstunde am Freitag im Jakob-Pfeiffer-Haus wurden sie besonders ausgezeichnet.

Insgesamt haben 455 Jugendliche ihre IHK-Abschlussprüfung in insgesamt 60 verschiedenen Berufen bestanden, davon 197 aus dem Landkreis Landsberg und 248 aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Zur Feier, die vom Bläserensemble der Stadtkapelle Schongau unter der Leitung von Marcus Graf sowie vom Rock’n Roll-Club Peiting umrahmt wurde, waren über 250 Besucher gekommen.

So konnte Klaus Hofbauer, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Weilheim, der durch den Abend führte, zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, sowie die Leiter der Berufsschulen und ehrenamtliche Prüfer begrüßen. „Sie können jetzt alle durchatmen und stolz auf sich sein“, begrüßte Landrätin Andrea Jochner-Weiß die Prüflinge und forderte sie auf, der Region beruflich die Treue zu halten. „Bleiben Sie bei uns in der Region, die Betriebe im Landkreis brauchen junge, gut ausgebildete Fachleute“, so Jochner-Weiß. Dem pflichtete auch Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman bei. Einen Dank richtete er an die Betriebe, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. „Aus- und Weiterbildung sind die Schlüsselthemen für die weitere positive Entwicklung unserer Region, denn Kompetenz und Leistungsfähigkeit bestimmen den wesentlichen Erfolg eines Betriebs“, betonte auch Reinhard Häckl, Vorsitzender des IHK Regionalausschusses Landsberg. „Unsere Wirtschaft tut das einzig Richtige, wenn sie kontinuierlich in den beruflichen Nachwuchs investiert“, adressierte er an die Ausbildungsbetriebe.

Auch aus dem Landkreis Landsberg wurden die besten Absolventen geehrt (im Bild mit dem Vorsitzenden des IHK-Regionalausschusses, Reinhard Häckl).

Das werde angesichts des demografischen Wandels nicht einfacher. So konnten in beiden Landkreisen im aktuellen Ausbildungsjahr rund 350 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden. In diesem Zusammenhang forderte Häckl die Arbeitgeber auf, auch Bewerbern mit weniger guten Noten eine Chance zu geben und diese aktiv zu fördern.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss Ihrer Ausbildung haben Sie einen wichtigen Meilenstein erreicht. Sie haben Zielstrebigkeit und Begeisterungsfähigkeit bewiesen und gezeigt, dass Sie wissen, worauf es in einem erfolgreichen Berufsleben ankommt“, gratulierte er den Absolventen. Nicht ohne darauf hinzuweisen, weiterhin auf berufliche Qualifikation zu setzen. „Eine Berufsausbildung, auf deren Erfolg man sich bis ans Ende seiner Erwerbstätigkeit ausruhen kann, gibt es nicht. Im Gegenteil: Stillstand bedeutet Rückschritt“, so Reinhard Häckl. Fortschritt, Weiterentwicklung und Karriere erwachsen nur aus lebenslangem Lernen und ständigem Streben nach neuen Zielen und Bestmarken, fügte er hinzu und ermunterte die Absolventen: „Nutzen Sie alle Möglichkeiten der Qualifikation über Weiterbildungsprogramme der Unternehmen oder IHK bis hin zum Hochschulstudium.“ Dementsprechend erhielten die besten Absolventen Gutscheine im Wert von 200 Euro, einzulösen für eine Weiterbildung.

Ursula Fröhlich

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