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Die echte Schongauerin Ilona Böse und  das Double Luitpold Braun am Schockerberg.

das aktuelle interview

„An der Figur muss er noch arbeiten“

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Schongau - Beim Schockerberg der CSU kam der Schongauer SPD-Fraktionschefin und Kreisvorsitzenden Ilona Böse am Wochenende eine tragende Rolle zu: Sie wurde im Singspiel als Ilogut, die verzweifelt nach dem Schongauer Bürgermeisteramt lechzt, glänzend parodiert von Luitpold Braun. 

- Frau Böse, wie fanden Sie sich in der Rolle getroffen?

Ich habe das Starkbierfest terminlich leider nicht besuchen können.

- Das heißt, Sie haben erst aus den Schongauer Nachrichten erfahren, was für einen unfassbaren Auftritt Ihr Double hingelegt hat?

Ja. Am Sonntagabend hat mich eine Bekannte gefragt, ob ich beim Schockerberg war, und als ich verneinte, meinte sie nur, ich hätte etwas verpasst. Was wirklich los war, habe ich tatsächlich am Montag aus den Schongauer Nachrichten erfahren.

- Und, wie war Ihre Reaktion?

Zuerst einmal ist es schade, dass mir die CSU nicht Bescheid gesagt hat, dass ich eine tragende Rolle spiele. Dann hätte ich es terminlich vielleicht einrichten können, dort hinzukommen. Aber grundsätzlich kann ich mich geehrt fühlen, dort eine tragende Rolle gespielt zu haben. Zumal Luitpold Braun ja immer wichtige Akteure spielt.

- Wie fanden Sie ihn optisch?

Also, an der Figur muss er noch arbeiten (lacht). Aber ansonsten fand ich, dass er mich ihn mit Frisur und Brille ganz gut getroffen hat.

- Sie wurden im Singspiel als Frau gezeigt, die sich unbedingt nach dem Bürgermeisterposten sehnt.

Das ist wirklich kurios, weil ich vor der Kommunalwahl 2014 ohne mein Zutun von den Schongauer Nachrichten als mögliche Kandidatin ins Spiel gebracht worden war. Das hat die CSU jetzt offenbar wieder aufgegriffen. Ich brauche gar nichts zu machen und rücke immer wieder in den Fokus, man traut mir offenbar alles zu (lacht).

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