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Farbenfroh und attraktionsreich: Das neue Familienbecken im Schongauer Plantsch wird am Montag in Betrieb genommen. Bademeister Alexander Boos testet schon mal die Sitzgelegenheiten. Im Hintergrund wird noch gearbeitet.

Neue Attraktionen

Plantsch: Kroko-Rutsche und Schwenk-Pistole eingeweiht

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Wegen eines Wasserschadens wurde im Plantsch das Mutter-Kind-Becken entfernt – und durch ein neues Familienbecken ersetzt. Ab Montag ist die neue Attraktion mit Krokodilrutsche, Kanone und Wettpumpen in Betrieb.

„Wenn ich ein Kind wäre, ich würde ausflippen vor Freude“, sagt Andreas Kosian über das neue Familienbecken im Schongauer Spaßbad Plantsch. Weil das alte Mutter-Kind-Becken viel Wasser verlor und trotz intensivstem Abdichten sowie umfangreicher Lecksuche die Ursache des Schadens noch immer nicht bekannt ist, musste letztlich das komplette Becken ersetzt werden. Vor allem, weil das nach unten in den Keller tropfende Nass Brandschutz- und Lüftungskanäle zerstörte.

70 000 Euro ließ die Stadt Schongau sich das neue Becken mit all den Arbeiten drumherum kosten. Laut Kosian die beste und zugleich günstigste Lösung. Andere Varianten hätten 90 000 oder gar 100 000 Euro gekostet, wohlgemerkt bei gleichem Spielwert. Und der ist – insbesondere verglichen mit dem alten Mutter-Kind-Becken – enorm hoch.

Im alten Schräg-Becken hatte es mit Walrutsche und wasserspuckender Schlange lediglich zwei Attraktionen gegeben. Jetzt sind es gleich sieben. Aus der Wal- wurde eine Krokodilrutsche. Kanoniere dürfen sich an einer schwenkbaren Pistole erfreuen. Wasserfontänen kommen jetzt aus Schlange und Papagei. Und das absolute Highlight: Ein großes Wasserspiel im Zentrum des Beckens. Es besteht aus einer langen Rinne mit Mühlrädern sowie einem Turm, an dessen Spitze zwei kippbare Kübel angebracht sind. Dahinter verbirgt sich ein lustiges Spiel namens Wett-Pumpen. Auf Bauchnabelhöhe des Turms sind zwei Knüppel angebracht, mit denen Wasser nach oben in die Eimer gepumpt werden kann – der Stärkere und Schnellere belohnt den Kontrahenten von Gegenüber mit einer wuchtigen Dusche. Die allerdings in Sachen Wassertemperatur angenehm sein dürfte.

Laut Kosian wird die Temperatur im Familienbecken auf mindestens 34, eventuell sogar 35 Grad erhöht. Im vorherigen Mutter-Kind-Becken waren es lediglich 33 Grad. Darüber hinaus ist das neue Becken um rund ein Viertel größer, eben und bietet jede Menge Sitzgelegenheiten. Am Rande des Beckens sind zwölf Sitze eingearbeitet, die auch für Mama, Papa, Opa oder Oma bestens geeignet sind.

Wer das neue, sehr farbenfrohe Familienbecken ausprobieren möchte: Am kommenden Montag, 28. November, nimmt es Kosian in Betrieb. „Vielleicht sogar schon im Laufe des Sonntags.“

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