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Der Dorfladen Ingenried ist eröffnet.

Dorfladen Ingenried

Frische, Qualität und Wohlfühlfaktor

Ingenried hat jetzt etwas, das sich viele kleinere Orte wünschen. Was das ist? Lesen Sie selbst!

Ingenried – Die Sonne strahlte mit den Gesichtern der Besucher um die Wette: Vor allem die Augen von Ingenrieds Bürgermeister Xaver Fichtl, der das Projekt Dorfladen federführend geleitet hat, leuchteten vor Stolz. „Wir haben ja bereits vergangenen Mittwoch geöffnet, und der Kundenandrang war gigantisch“, sagte er freudestrahlend über die Unterstützung seiner Bürger. Denn nur mit ihnen kann dieser Dorfladen erfolgreich sein.

„Die Gemeinde Ingenried hat die Verantwortung übernommen, mitten im Ort einen belebten Mittelpunkt zu schaffen“, lobte Landrätin Andrea Jochner-Weiß das Engagement und appellierte: „Jetzt sind Sie, liebe Bürger, dafür verantwortlich, dass das Konzept aufgeht und zum Erfolg wird. Denn wer weiter denkt, kauft näher ein.“

Das sollte aber in Ingenried kein Problem sein. Denn die Bürger wurden von vornherein in das Projekt mit einbezogen, bildeten eine Arbeitsgemeinschaft durch alle Altersklassen hindurch und konnten so Ideen entwickeln und umsetzen, die ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen. In Ingenried setzt man auf Regionalität, Frische und Qualität bei den Produkten – und mit hübsch gestalteten Sitzecken auf den Wohlfühlfaktor. Mit der integrierten Bäckerei von Andreas Würfl haben die Ingenrieder sogar ein zusätzliches Schmankerl: „Frische, hochwertige Backwaren, keine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit“, betonte Geschäftsführer Andreas Martin.

Auch nicht selbstverständlich ist es, ein derartiges Projekt mitten im Ort mit bereits vorhandener Bausubstanz durchzuführen anstatt „auf der grünen Wiese. Das vermeidet unnützen Flächenverbrauch, ist ökologisch sinnvoll und nachhaltig“, lobte auch Monika Hirl vom Amt für ländliche Entwicklung, das Bau und Umbau mit 160 000 Euro bezuschusst hat. Sie sagte Bürgermeister Xaver Fichtl gleich noch ihre Unterstützung für weitere Aktionen dieser Art zu – mit einem verschwörerischen Zwinkern. Man darf gespannt sein, was da im Busch ist. Vielleicht eine gute Idee für das gerade erworbene Anwesen Saur neben der Kirche, die die kleine Gemeinde mit ihren 1000 Einwohnern noch lebens- und liebenswerter macht. 

Christine Wölfle

Dieses Dorf braucht keinen Dorfladen, dafür einen Treffpunkt für die Jugend, für die Senioren und einen Arzt.

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