Der „Stern von Ingenried“ leuchtete seit kurz vor Weihnachten hoch oben über dem südlichen Ortseingang.
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Der „Stern von Ingenried“ leuchtete seit kurz vor Weihnachten hoch oben über dem südlichen Ortseingang.

Kreativer Neujahrsgruß von Renate Maucher und Hermann Blum hoch oben an einem Kran

Der „Stern von Ingenried“

Wie der Stern von Bethlehem strahlt er über Ingenried – verbunden mit Neujahrsgrüßen an jeden, der ihn sieht. Und das sind viele, denn der „Stern von Ingenried“ schwebt gut sichtbar an einem Kran am südlichen Ortseingang.

Ingenried – Die wunderbare Idee für den „Stern von Ingenried“ hatte Hermann Blum, Mitarbeiter der ortsansässigen Firma Georg Martin: „Ich habe das mal irgendwo gesehen und dachte, das mache ich jetzt auch“, erklärt Blum. Auch seine Lebensgefährtin Renate Maucher war Feuer und Flamme für die Idee: „Sie macht bei sowas immer gleich mit“, sagt der 52-Jährige lachend. Gesagt, getan.

Eingedeckt mit ausreichend Lichterschlangen, machten die beiden sich sogleich an die Arbeit, banden die leuchtenden Ketten kunstvoll auf Eisenmatten und zogen diese auf. Doch nicht alle auf einmal: Kurz vor Weihnachten erstrahlte zuerst der Stern, an Heilig Abend kam der Schweif dazu, und an Silvester die Jahreszahl 2021.

Möglich wurde die schöne Umsetzung auch durch Blums Chef Peter Martin, der gleich mit von der Partie und von der Idee begeistert war: „Ich werde sehr oft darauf angesprochen, es gefällt wirklich jedem“, freut sich der Bastler über die durchweg positive Resonanz. Auch Ingenrieds Bürgermeister Georg Saur findet die Idee und die Umsetzung toll: „Ich war erst überrascht, auch über die Größe, aber es ist sehr schön geworden“, lobt das Gemeindeoberhaupt.

So wurde in Ingenried ganz ohne Böller und Raketen das neue Jahr begrüßt, ein leuchtendes Vorbild sozusagen. Zu bestaunen war der „Stern von Ingenried“ noch über Heilig Drei König hinaus. „So lange, bis im Betrieb die Arbeit wieder losgeht“, verspracht Hermann Blum.

CHRISTINE WÖLFLE

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