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Das Feldkreuz steht der Erweiterung der Birkenstraße in Ingenried im Weg. Dass es nach hinten verlegt wird, ist schon seit längerem klar, doch wie genau das Areal drumherum aussehen wird, entscheidet sich nach der Ausschreibung. 

Gemeinderat Ingenried

Eine Ausschreibung für zwei Erschließungsmaßnahmen

Gleich zwei große Erschließungsarbeiten sollen in Ingenried bald und möglichst flott über die Bühne gehen – das hat der Gemeinderat Ingenried mit dem einstimmigen Beschluss zur Ausschreibung bei der jüngsten Sitzung auf den Weg gebracht.

Ingenried – Detailliert führte in der Sitzung Ingenieur Robert Streif vom zuständigen Planungsbüro die zu veranlassenden Arbeiten aus, anschaulich in einer Powerpoint-Präsentation dargestellt. Die erste Maßnahme betrifft die verbleibenden sieben Parzellen im Baugebiet „Am Kalkofen“, die noch erschlossen werden müssen. Unter anderem mit Wasser-, Abwasser- und Regenwasserleitungen, den dazugehörigen Hausanschlüssen und dem teilweisen Vollausbau der Fahrbahnen.

Die Birkenstraße wird im Zuge dessen auf fünf Meter verbreitert, und das dortige Feldkreuz etwas nach hinten versetzt (wir haben berichtet). Da neben der Straße aber ein Fuß- und Radweg entstehen soll, gibt es vom Planungsbüro mehrere Vorschläge, wie diese Versetzung gestaltet werden könnte. Diese reichen von einer einfachen Maßnahme, die lediglich eine Verschiebung von etwa fünf bis acht Metern nach Norden vorsieht, bis zu einer großzügigen Variante mit Rasenpflaster, Bänken und drei statt zwei Birken.

Für welche Option man sich in Ingenried schließlich entscheidet, wird von den zu erwartenden Angeboten abhängen. Die Kostenschätzung für diese Erschließungsarbeiten liegt bei rund 321 000 Euro.

Zum zweiten anstehenden Projekt: Im Ingenrieder Ortsteil Erbenschwang müssen derweil noch drei Grundstücke erschlossen werden. Da eine Wasserleitung vor Ort schon vorhanden ist, müssen dort lediglich die Hausanschlüsse und ein Schmutzwasserkanal verlegt werden.

Zudem wird die Straße an den drei entsprechenden Grundstücken asphaltiert, mit einer Wendeplatte als Abschluss. Diese wird allerdings nicht mit Asphalt, sondern mit Kies befestigt werden.

Die Kosten hierfür schätzt das Planungsbüro auf knapp 59 000 Euro. Die beiden Erschließungsarbeiten werden von der Verwaltung in einer Ausschreibung zusammengefasst. Der Baubeginn soll schon nach Ostern erfolgen und im August abgeschlossen sein.
Christine Woelfle 

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