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Sie hoffen auf viele Unterstützer bis 3. Februar: Von links die Wahlbeauftragte Stephanie Geisenhof, Bürgermeisterkandidat Meinhard Ryba und Versammlungsleiterin Angelika Lohbrunner.

Zur Unterschrift ins Rathaus

Kommunalwahl 2020: Ryba will unbedingt Bürgermeister in Ingenried werden

„Geht net, gibt‘s net“: Dieses Motto hat sich Meinhard Ryba einverleibt, und mit dem geht er als zweiter Bürgermeisterkandidat für Ingenried in die anstehende Kommunalwahl – wenn genügend Bürger für ihn unterschreiben.

Ingenried – Ende November vergangenen Jahres hatte Meinhard Ryba bei der Aufstellungsversammlung der „Freien Wählervereinigung/Bürgerliche Wählergemeinschaft“ das Nachsehen. Wie berichtet, wurde Georg Saur als Bürgermeisterkandidat für den scheidenden Rathauschef Xaver Fichtl aufgestellt.

Doch Ryba will unbedingt Bürgermeister der Gemeinde Ingenried werden. Und so gibt es jetzt die „Neue Wählergruppe der Bürger Ingenried“, die Ryba als Kandidat ins Rennen schickt. Der 51-Jährige lebt seit 17 Jahren in der Gemeinde, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist gelernter Schreiner und diplomierter Ingenieur im Bereich Holztechnik, Holzbau und Bauingenieurwesen. Neben seinem eigenen Ingenieurbüro hat Ryba eine Stelle am Institut für Gebäude und Energiesysteme an der Hochschule Biberach inne.

Ein wichtiges Thema soll energieeffizientes Bauen sein

„Meine berufliche Erfahrung überschneidet sich in vielen Bereichen mit zentralen Themen, die unsere Gemeinde in den nächsten Jahren beschäftigen werden“, sprach der Bauingenieur kommende Aufgaben wie beispielsweise energieeffizientes Bauen – auch im Bestand – an. Seine Vision ist es, in Ingenried altersgerechten und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, bestenfalls generationenübergreifend. Dazu gehört für ihn auch eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr, da „in Ingenried alle auf individuelle Mobilität angewiesen sind. Und das in alle Richtungen.“

Junge Familien unterstützen

Junge Familien möchte Ryba mit erweiterten Angeboten bei der Kinderbetreuung sowie die Häuslebauer und -besitzer bei der Energiewende unterstützen. Vor allem aber geht es ihm um „eine breite Bürgerbeteiligung, damit alle Interessensgemeinschaften gehört und immer ein guter Konsens gefunden wird. Denn das macht unsere Gemeinde so liebens- und lebenswert.“

Mit 20 von 23 Stimmen als Kandidat gewählt

Das überzeugte auch die meisten anwesenden Stimmberechtigten, und so wurde Ryba mit 20 von 23 Stimmen zum Kandidaten der „Neuen Wählergruppe“ bestimmt. Eine Hürde gibt es allerdings noch, bevor er als Bürgermeisterkandidat auf den Wahlzetteln steht: Bis 3. Februar müssen mindestens 50 wahlberechtigte Bürger der Gemeinde im Rathaus Altenstadt oder dem Gemeindehaus Ingenried für ihn unterschreiben.

Christine Wölfle


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Meinhard Ryba war zunächst als Bürgermeisterkandidat gescheitert

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