Während des Baus der Löschwasserreserve Huttenried ergaben sich Schwierigkeiten, weshalb der Ingenrieder Gemeinderat einer überplanmäßigen Ausgabe zustimmen musste.
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Während des Baus der Löschwasserreserve Huttenried ergaben sich Schwierigkeiten, weshalb der Ingenrieder Gemeinderat einer überplanmäßigen Ausgabe zustimmen musste.

Bauarbeiten in Huttenried soweit abgeschlossen – Gemeinderat gibt grünes Licht

Löschwasserreserve wird teurer

Der Bau der Löschwasserreserve in Huttenried ist soweit abgeschlossen. Doch er kommt den Ingenriedern teurer als geplant.

Huttenried – „Der alte Gemeinderat hat dieses Bauvorhaben beschlossen und mit rund 37 000 Euro veranschlagt“, blickte Bürgermeister Georg Saur bei der jüngsten Sitzung zurück. Allerdings sei damals keine sogenannte Leistungsausschreibung erfolgt, sondern eine Ausschreibung quasi „auf Zuruf“.

Während des Baus hätten sich aber mehrere Schwierigkeiten ergeben. So konnte man beispielsweise keinen Wasseranschluss zum Befüllen des Tanks verlegen. Dies übernahm sodann die Freiwillige Feuerwehr selbst, indem sie Wasser aus dem Hydranten in den 147 Kubikmeter fassenden Behälter pumpte.

Zudem war keine Schacht- oder Rollkiesversickerung vorgesehen sowie kein Zu- und Ablauf, und es musste nachträglich eine Ansaugvertiefung gebaut werden. Zusammen mit Kostenmehrungen unter anderem für den Grubenaushub, den Humusabtrag und einen Wendeplatz, kostet das Vorhaben nun rund 54 000 Euro, also gut 17 000 Euro mehr als vorgesehen. 25 Prozent davon übernimmt der Landwirt, auf dessen Grund die Löschwasserreserve steht. Das war bereits vorher verhandelt worden (wir berichteten).

„Das ist zwar ärgerlich, aber es hilft ja nix, wir brauchen die Reserve“, fasste Saur zusammen. Die Räte stimmten der überplanmäßigen Ausgabe dann auch einstimmig zu.

Christine Wölfle

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