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Landesverband hält seine Versammlung ab

600 Jahre Hammerschmiede feiern

Schwabsoien - 600 Jahre Hammerschmiede in Schwabsoien: Dieses Jubiläum wird in diesem Jahr in der Schönachgemeinde Schwabsoien gefeiert.

Die Hammerschmiede war früher eine bedeutende Produktionsstätte von Schmiedeerzeugnissen und wurde im Jahr 1415 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war noch bis in die 1950er-Jahre in Betrieb, danach stand sie mehrere Jahre still und wurde erst 1986 auf Initiative ihres heutigen Besitzers Peter Götz sachkundig restauriert - und 1988 als Hammerschmiedemuseum neu eröffnet. Seitdem ist sie jedes Jahr eine der Attraktionen beim traditionellen Mühlentag in Schwabsoien.

Feierlich begangen wird das Jubiläum am Freitag, 24. April, mit einem Festakt im Schongauer Ballenhaus - für geladene Gäste. Veranstalter ist die Gemeinde Schwabsoien in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Schongau Stadt und Land, Beginn ist um 19.30 Uhr. Im Rahmen dieser Veranstaltung, bei der Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer den Festvortrag halten wird, stellt Hammerschmiede-Besitzer Peter Götz die Jubiläumsschrift „600 Jahre Hammerschmiede Schwabsoien (1415-2015)“ vor.

Das Hammerschmieden-Jubiläum ist aber auch Anlass für eine zweite Großveranstaltung: Der Bayerische Landesverband für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung richtet seine Jahresmitgliederversammlung an diesem Sonntag, 19. April, in Schwabsoien aus. Erwartet werden dazu mehrere hundert Besucher aus dem ganzen Freistaat. Beginn ist um 10 Uhr an der Hammerschmiede, von dort aus werden die Hammerschmiede selbst sowie die nahe Schönachquelle besichtigt.

Um 12 Uhr beginnt dann die offizielle Mitgliederversammlung des Verbands in der Gaststätte Zum alten Zollhaus in Schwabsoien. Gegen 14 Uhr besichtigen die Besucher dann das Kutschenmuseum in Schwabsoien.

Zum Abschluss der Veranstalter machen die Mitglieder des Bayerischen Landesverbands für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung ab etwa 15 Uhr noch einen Abstecher in die benachbarte Kunstmühle Pröbstl. Deren aus dem Jahr 1922 stammende Inventar ist noch vollständig erhalten. Neben dem halbschlächtigen Wasserrad existiert noch ein langsam laufender Herfordmotor.

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