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Jahreskonzert in Schwabsoien erfreut Blasmusikerherz

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Mit Bravour hat die Musikkapelle Schwabsoien am vergangenen Wochenende ihr Jahreskonzert gemeistert. Foto: wk
Mit Bravour hat die Musikkapelle Schwabsoien am vergangenen Wochenende ihr Jahreskonzert gemeistert. Foto: wk

Schwabsoien - Die Schwabsoiener Musikkapelle hat bei ihrem Jahreskonzert mit Märschen, Polkas und konzertanter Blasmusik 230 Besucher begeistert. „Auf diese Kapelle können die Schwabsoiener stolz sein“, sagte Bezirksdirigent Bernd Schuster.

Schwabsoien ist nicht nur ein Mühlendorf, es ist auch ein musikalisches Dorf. Wie sonst ist es erklärbar, dass in einem Dorf mit gerademal 1300 Einwohnern eine Blaskapelle mit 43 Musikern auf die Beine stellt. Und zwar ein Orchester mit beachtlicher Qualität. Und einen Dirigenten, der - so Bernd Schuster - im Bezirk zu den Besten gehört.

Franz Landes, Mitglied im Bezirksausschuss, ist beeindruckt von den hervorragend besetzten Registern und deren ausgewogenen Klangbalance. Intonation und Zusammenspiel, da passte einfach alles.

Die 26 Männer und 17 Frauen meisterten das von Dirigent Gerhard Schmid ausgewählte Programm mit Bravour. „Er hat bei den Proben Noten umgeschrieben, Register umgestellt und so etwas ganz Gutes zusammengestellt“, ließ mit Peter Schleich der neue Musikervorstand von Schwabsoien wissen. Eben halt einfach auf das Können der Musikkapelle zugeschnitten.

Leicht waren die Stücke allesamt nicht. Da war zur Einstimmung auf das gut zweistündige Konzert die „Music for a Celebration“ von Dirk Brosse. Ein hymnenartiges Thema, das mit den Holzbläsern begann und in das danach alle anderen Register mit einstimmten. „The Grat Gate of Kiew.” Ein Stück bei dem M.P. Mussorgsky an seinen verstorbenen Freund Victor Hartmann erinnerte. „Sommernacht in Prag“, eine kleine Liebeserklärung von Jaromir Vejvoda an die Stadt Prag und ihre lauen Sommernächte. Mit „Nachtschwärmer“ spielte die Kapelle eine schneidige Polka von Robert Payer.

„Schwärmen Sie ein bisschen mit uns“, empfahl Moderator Stephan Jahl. Mit dem Marsch „Regimentskinder“ von Julius Fucik schickte die Kapelle die Besucher in die Pause.

Der zweite Teil des Konzerts war, wie schon der erste, ebenfalls bunt gemischt. Da war das beschwingt, fröhliche Stück „Musicavenir“, „The A-Team“ und „Bavaria“, bei dem Stephan Jahl und Inge Knopp mit ihren Trompeten praktisch die Hauptrolle spielten. Mit dem Medley „Bugs Bunny and Friends“ und der Polka „Euch zum Dank“ bewies der Klangkörper zum Schluss noch einmal seine Vielseitigkeit.

Apropos Vielseitigkeit: Simone Linder und Stephan Jahl waren angenehme Moderatoren, die sich auf das Wesentliche der Stücke und deren Komponisten beschränkten. Die Besucher in der Gemeindehalle erklatschten sich mit dem Marsch „Mein Musikantenleben“ und der Polka „Von Freund zu Freund“ noch zwei Zugaben.

Und zum Schluss noch einmal Bezirksdirgent Bernd Schuster: „Solch ein Konzert wie in Schwabsoien erfreut das Blasmusikerherz.“

wk

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