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Die letzte Aktion der Wühlmäuse: (v.l.) Monika Reger, Michael Kriesmair, Peter Schratt, Kristina Söll, Laura Eßbach, Manuela Kellhammer, Simon Reger und Kathrin Söll beim Pflanzen eines Zwetschgenbaums. 

Obst- und Gartenbauverein Hohenfurch

Wühlmäuse-Abschied mit Zwetschgenbaum

Hohenfurch - Die Jugendgruppe Wühlmäuse des Obst- und Gartenbauvereins aus Hohenfurch sagt Servus - allerdings nicht, ohne noch ein Bäumchen zu pflanzen. 

Wühlmäuse – eigentlich möchte man von denen im Garten verschont bleiben. Wenn sich diese Plagegeister erst mal eingenistet haben, ist Schluss mit lustig. Dann fallen die kleinen Tierchen mit Vorliebe über Karotten, Sellerie oder Tulpenzwiebeln her. Sehr zum Ärgernis aller Gartenfreunde. Das genaue Gegenteil der gierigen Nager sind die Wühlmäuse, von denen jetzt die Rede ist. Gemeint ist die Kinder- und Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauvereins aus Hohenfurch.

Vor zehn Jahren wurde die Gruppe gegründet, um Kinder für die Natur und natürlich auch für den heimischen Garten zu begeistern. Bei vielen Aktionen und Veranstaltungen konnten sich die Kleinen Wissen rund um den „grünen Daumen“ aneignen. Beete und kleine Plätze an der Schönach wurden angelegt, oder auch in schweißtreibender Arbeit das verhasste Springkraut entfernt. Doch die Mäuse sind groß geworden. Die Kindertage sind vorbei. Es heißt Abschied nehmen von den Wühlmäusen. Die Gruppe hat sich aufgelöst.

Nun wollte sie noch ein Zeichen setzen, um bei den nachfolgenden „Gartenwichteln“ in Erinnerung zu bleiben. „In diesem Jahr hatten wir als großes Thema die Streuobstwiesen, so wollten wir am Schluss einen Obstbaum pflanzen“, sagt Kathrin Söll, die die Wühlmäuse 2006 mitgegründet und betreut hatte. Man hat sich für einen pflegeleichten Zwetschgenbaum entschieden, der im Gegensatz zu einem Apfelbaum nicht geschnitten werden muss. Also in die Hände gespuckt und nochmals miteinander angefasst. Die Natur wird es danken. 

Hans-Helmut Herold

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