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Im Gleichschritt: Franz Reßle, zweiter Vorsitzender der Kaltblut-Pferdezuchtgenossenschaft Pfaffenwinkel, in Aktion.

Kaltblutstuten-Prämierung in Burggen

Rösser unter den strengen Augen der Jury

Burggen - Die Aufnahme prachtvoller Kaltblutstuten in das Stutbuch des Pferdezuchtverbands Oberbayern hat für Züchter große Bedeutung. Dementsprechend gespannt waren die Züchter in Burggen.

„Eine großartige Veranstaltung für die Organisatoren der Kaltblut-Pferdezuchtgenossenschaft Pfaffenwinkel, die mit viel Liebe zum Detail tagelang den Vorführplatz vorbereitet haben“, sagt Burggens Bürgermeister Joseph Schuster nach der Veranstaltung. Ein ganz besonderes Kompliment wollte er den beiden Vorsitzenden Stefan Erhart und Franz Reßle machen. „Die beiden leben mit und für die Rösser.“

Zahlreiche Zuschauer verfolgten in Burggen die Prämierung der drei- und vierjährigen Kaltblutstuten. 

14 drei- und vierjährige Kaltblut-Stuten waren es in den beiden Altersklassen, die jetzt in Burggen von ihren Züchtern der kritischen Jury um Zuchtleiterin Cornelia Bock vom Pferdezuchtverband Oberbayern vorgestellt wurden. Bewertet wurden Körperbau, Gliedmaße und Korrektheit, Schritt, Trab und der allgemeine Ausdruck.

Nach der Begutachtung der Stuten durch die vierköpfige Jury fasste Cornelia Bock ihre Eindrücke zusammen. Beispielsweise wünschte sie sich bei einer der Stuten „etwas mehr weiblichen Charme“. Oder sie lobte, „eine typvolle, modellierte Stute, geregelt und fleißig im Schritt, gut entwickelt und energisch in ihrem Auftritt“. Oder auch: „Eine sehr sympathische Stute mit lockerem und gutem Takt ausgestattetem Trab“.

Für die Züchter der Pferdezuchtgenossenschaft Pfaffenwinkel ist so eine Prämierung immer eine spannende Angelegenheit. Eine gute Bewertung wirkt sich schließlich auf den Preis der Stuten aus. Für die Zuschauer war es eine Augenweide zu sehen, wie sich die prachtvollen Stuten am Halfter mit ihren Vorstellern im Vorführring bewegt haben.

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