Kein Halten mehr beim Weiberfasching

Peiting - Weiberfasching in der Marktgemeinde: Im Café Central gab's die beste Musik, im M32 die schönsten Masken und im Bergwerk Strippereien.

„Ich hab ne Zwiebel auf dem Kopf, ich bin ein Döner“ und ähnliche Nonsens-Hits waren in den verschiedenen Lokalitäten zu hören, als es die wilden Weiber aus Peiting und Umgebung am Lumpigen Donnerstag krachen ließen.

Insgesamt etwas ruhiger als in den letzten Jahren ging es gefühlsmäßig im Café Central zu, wo DJ Hoasi heiße Scheiben auflegte. Dafür hatte beim Publikum eine extreme Verjüngung stattgefunden. Die Mittel-Oldies trafen sich diesmal lieber im M32, wo vor lauter Masken kaum ein Durchkommen war.

Wer das Tanzbein schwingen wollte, war wesentlich besser in der Zechenschenke aufgehoben. Dort stand die Gruppe Life Time auf der Bühne im Stadel, und auf der Tanzfläche wurde der Disco-Fox praktiziert - bis die Schongauer Prinzengarde den Saal aufmischte und mit heißen Tanzeinlagen begeisterten Applaus einheimste.

Auch die Männer kamen nicht zu kurz und mischten sich in bunten Kostümen unters feiernde Volk. Liebevoll versorgt wurden die Männer auch im Xaver, wo ein einsamer Engel Alosyius an der Bar gesichtet wurde.

Den Besucherrekord des Abends dürfte aber das Bergwerk verbucht haben. Für alle Narren und Närrinnen stand ein Shuttle-Bus zur Verfügung, der durch den Ort kreiste und die Faschingswütigen in der Ortsmitte einsammelte und ans Bergwerk brachte.

Auch im Spix gab es eine geschlossene Männer-Gesellschaft, die bei Drinks und einem Strip-Act die Wartezeit überbrückte, bis sie um Mitternacht Zutritt in der bis dahin männerfreien Zone im Bergwerk bekam. Wie es den Mädels dort ergangen ist, konnte jedoch nicht in Erfahrung gebracht werden, da die Reporterin am Türsteher scheiterte.

Ursula Fröhlich

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