Keine Anwohner-Einwände gegen Bike-Park

Schongau - Der geplante Bike-Park an der Schärflshalde nahe des Eisstadions hat die nächste Hürde genommen.

Der geplante Bike-Park an der Schärflshalde nahe des Eisstadions hat die nächste Hürde genommen. Überraschend: Im Anhörungsverfahren gab es keinen einzigen Einwand von Anwohnern.

Im Bebauungsplan-Verfahren können die sogenannten Träger öffentlicher Belange ihre Stellungnahmen abgeben - und auch die Anwohner. Doch von letzterer Seite kam nichts, was Bürgermeister Falk Sluyterman sichtlich freute: „Offenbar konnten wir die besorgten Bürger bei unserer Info-Veranstaltung im vergangenen Jahr beruhigen“, sagte er. Eher dürfte wohl zutreffen, dass weiterer Protest sinnlos wäre und die Anwohner resigniert haben.

Das zeigte sich auch in den Einwänden der insgesamt 19 angeschriebenen Institutionen. Einige hatten gar nicht geantwortet, die meisten anderen hatten keine großen Probleme mit dem Projekt und regten nur an, beispielsweise die Parkplatz-Beschilderung zu optimieren, wie es die Polizei vorgeschlagen hatte. Nur die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt hatte mehrere Einwände, die Planer Antonius Janotta aber allesamt ausräumen konnte oder berücksichtigte. So werde man vor Baubeginn noch einmal einen fachlich versierten Gutachter auf der Suche nach streng geschützten Pflanzen auf die Schärflshalde schicken, über den künftigen Zaun wolle man noch keine Aussagen treffen, weil es ja noch einen bestehenden gebe. Auch die Forderung, die Bike-Paten, die sich künftig um die Ordnung und das Auf- und Zusperren kümmern, öffentlich mit Erreichbarkeit bekannt zu machen, wurde zugesichert.

Boris Forstner

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