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Das Kienberg-Haus: Auch am Morgen danach war die Stimmung gut und KLJB-Verantwortliche, Mitglieder und Gäste halfen bei den Aufräumarbeiten und präsentierten sich vor dem Landjugendhaus Kienberg.

50 Jahre Landjugendhaus

Kienberg wirkt in ganze Diözese hinaus

Kienberg - Seit 50 Jahren wird die ehemalige Christopherhütte auf dem Kienberg als Landjugendhaus geführt. Einnahmen aus Altkleider- und Altpapiersammlungen, Veranstaltungen, Spenden und die ehrenamtliche Mitarbeit vieler KLJB-Mitglieder ermöglichten es dem Diözesanverband damals, das zwischen Bernbeuren und Rettenbach gelegene Haus für 150 000 DM zu erwerben.

Seit dem Kauf waren viele Sanierungen, Erweiterungen und Neuerungen nötig. Dies wurde in den Grußworten des Jubiläums deutlich, das als Interview von Manuel Rauch geleitet wurden. Viele Verantwortliche waren gekommen, um an die gemeinsame Zeit zu erinnern. Darunter Irmgard Hartmann und Georg Kronast, die gemeinsam eine Kienbergtorte anschneiden durften, oder Hubert Ammersinn, der damals in Marktoberdorf von einem Berufsschulkameraden erfahren hatte, dass es das Haus zu kaufen gebe.

Hans Mayer beschrieb die schwierigen Anfänge, wo es noch keine Köche und Angestellten gab und die Wassernot aufgrund kaputter Leitungen am Kienberg behoben werden musste.

Weitere Besucher waren Josefine Spix, die damals unter anderem die Vorhänge genäht hatte, oder Ingeborg Schneider, die an diesem schönen Fleck Erde auch geheiratet hat.

Der Bau der Pflanzenkläranlage 1998 wurde ebenfalls wieder aufgegriffen, denn dies sei ein ökologisches Vorreiterprojekt gewesen und erst vor ein paar Jahren holte sich dieser Bau den Titel „Schönste Pflanzenkläranlage im Landkreis Weilheim-Schongau“, wusste Moderator Rauch zu berichten. Dazu kamen außerdem noch die Nutzung der Sonnenenergie und die Umstellung auf eine Pelletsheizung.

Die 44 vorhandenen Betten und verschiedene Gruppenräume bieten ideale Voraussetzungen für den Betrieb des Schullandheimes sowie das breite Bildungsangebot für Jugendliche innerhalb des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Augsburg.

Der neue BDKJ-Präses Pfarrer Dominik Zitzler wünschte sich, „dass der Kienberg rauswirkt in die ganze Diözese“. Als Vertreter der Katholischen Landvolkbewegung war Albert Vögele gekommen, um den Aktiven zu danken und die gute Zusammenarbeit zwischen den Verbänden zu pflegen.

Das aktuelle Haus-Team, der Vorstand und die Kienbergbeiräte sowie die Geschäftsführerin Katharina Torkler stellten sich kurz vor, und natürlich gab es die Möglichkeit, das Haus zu besichtigen. Im Pavillon lag zudem ein Buch aus, indem jeder seine Kienberggeschichte verewigen konnte. Und mit Kinderunterhaltungsprogramm, Schminken, Dosenwerfen und Baumlabyrinth war auch für die kleinen Gäste etwas geboten.

Der gemeinsame Open Air-Gottesdienst wurde von Landjugendseelsorger Gerhard Höppler, BDKJ-Präses Zitzler, Pater Roman Löschinger und dem ehemaligen BDKJ-Präses Christoph Lentz gefeiert. Verschiedene Verbände hatten ihre Fahnen und Banner mitgebracht, und der Projektchor umrahmte die Messe bei strahlendem Sonnenschein mit Blick auf die Alpen. In Fünfjahresschritten wurden Lieder aus dem vergangenen halben Jahrhundert eingespielt und die gut 150 Gäste sollten sich an die damaligen Begebenheiten erinnern. Das Grinsen, Mitwippen und Mitsingen verrieten, dass dem ein oder anderen schöne Gedanken in den Sinn kamen, als „Marmor, Stein und Eisen bricht“ oder „Let it be“ anliefen.

Als Symbol hatte sich Gerhard Höppler die Sanduhr ausgesucht, die seiner Meinung nach „ehrlicher ist als eine normale Uhr“. Hier erkenne man, dass die Zeit nicht unendlich sei und „man stellt sich die Frage, haben wir genug Zeit, um die Probleme in der Welt zu lösen“. Im positiven Sinne sehe man aber auch „im unten gesammelten Sand die viele Zeit, die engagierte Menschen auf dem Kienberg eingebracht haben.“

Bei einem gemeinsamen Abendessen, einer Cocktailbar und der Musikwunschbox wurde das 50-jährige Bestehen noch gebührend gefeiert. Das Haus war in der Nacht voll belegt, ein paar Jüngere zelteten sogar im Garten.

Kathrin Zillenbiehler

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