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Einen symbolischen Schlüssel gab es bei der Einweihung des sanierten Altenstadter Kindergartens.

Kindergarten Altenstadt saniert und eingeweiht

Langer Weg mit wunderbarem Ergebnis

Abschluss der 2,1 Millionen Euro teuren Umbau- und Sanierungsarbeiten, 50 Jahre Kindergarten, Tag der offenen Tür, Kinder- und Pfarrfest: Im Altenstadter Kindergarten St. Michael gab es viel zu feiern.

Über elf Jahre haben sich die Umbau- und Sanierungsarbeiten hingezogen. Die Planung mit einbezogen, waren es sogar zwölf Jahre. Vier Bauabschnitte waren es nach und nach. Im letzten wurden der Kindergarten und das Pfarrheim im Untergeschoss außen ertüchtigt.

Wie Bürgermeister Albert Hadersbeck erläuterte, beteiligen sich vier Geldgeber an den Kosten von 2,1 Millionen Euro. Die örtliche Kirchenstiftung steuert 275 000 Euro bei und die Diözese Augsburg weitere 590 000 Euro. Die staatlichen Zuschüsse betragen 350 000 Euro. Den größten Batzen mit rund 900 000 Euro steuert die Gemeinde für Umbau- und Sanierungsarbeiten des kirchlichen Kindergartens bei.

„Es war ein langer Weg mit wunderbarem Ergebnis“, sagte Pfarrer Karl Klein beim Gottesdienst in der Basilika. Der Kindergarten sei ein Ort, in dem sich die Kinder wohlfühlen und gut versorgt werden. Dazu hätten viele Menschen beigetragen. Er selbst, bedauerte Altenstadts Seelsorger, habe wenig Zeit den Kindergarten zu besuchen.

„Aber es läuft trotzdem gut.“ Bürgermeister Albert Hadersbeck indes machte keinen Hehl daraus, dass die Gemeinde stets bemüht sei, im Kindergarten beste Voraussetzungen zu schaffen. In den zwölf Jahren seien viele Gespräche, Ortstermine und Entscheidungen notwendig gewesen. Sein besonderer Dank gebühre deswegen der Kirchenstiftung und dem Gemeinderat, die beide „immer voll mitgezogen haben“. Sein Dank gelte aber auch dem Kindergartenteam, das die elf Jahre „mit Geduld und Gelassenheit ertragen hat“.

Manfred Ullmann, Planer und Architekt, betonte, dass durch die eingebrachte Eigenleistung der vielen freiwilligen Helfer die Baukosten nach unten korrigiert werden konnten. Hinsichtlich der insgesamt 2,1 Millionen Euro meinte der Architekt, da habe man eine saubere Punktlandung hinbekommen.

Nach dem Gottesdienst, den die Gruppe „Sound of Church“ musikalisch gestaltet hatte, marschierten Ministranten und die Geistlichkeit, die 120 Buben und Mädchen des Kindergartens mit ihren Erzieherinnen und Eltern im Kirchenzug zum Kindergarten. Für den Gleichschritt sorgte die Musikkapelle mit dem „Friedensmarsch“. Pfarrer Karl Klein segnete Haus und die Räumlichkeiten, während Manfred Ullmann symbolisch den Hausschlüssel an Kindergartenleiterin Helene Weinmann übergab.

Den ganzen Tag über konnten sich am Tag der Offenen Tür die Besucher im Kindergarten umschauen, dabei die Chronik 50 Jahre Kindergarten studieren und am Eingang den Spruch lesen: „Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.“ Mit einer ganzen Reihe von Aktionen und Einlagen haben die Buben und Mädchen des Kindergartens zum Kinderfest beigetragen. Dem Pfarrgemeinderat indessen war es vorbehalten, dafür zu sorgen, dass bei diesem Fest den Tag über niemand zu hungern und zu dürsten brauchte. Vorsitzende Marianne Anderle, bei der die Fäden der gesamten Organisation zusammenliefen, betonte, dass die Landjugend erheblich zum Gelingen des Pfarrfestes beigetragen habe.

Walter Kindlmann

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