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Aufgestapelt liegt das ausgeforstete Sturmholz an der Straße zwischen Epfach und Kinsau.

Aufräumen im Wald

Gemeinde Kinsau kann Sturmholz nutzen

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Der Sturm im Juni vergangenen Jahres hat massive Schäden auf Kinsauer Flur angerichtet. Einiges an Windbruch im Forstbereich ist bis heute noch nicht ganz beseitigt worden. Die Gemeinde Kinsau hat aktuell in der Forchau jedoch zahlreiche beschädigte Bäume entfernt.

Kinsau – Aufmerksame Beobachter haben anhand der Stapel von Baumstämmen an der Straße zwischen Epfach und Kinsau schon bemerkt, dass dort einiges passiert. Die Gemeinde Kinsau lässt seit einigen Wochen durch den Forstbetrieb Bader den beschädigten Wald am Lechufer ausforsten. „Die Arbeiten haben länger gedauert als geplant“, berichtete Bürgermeister Marco Dollinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Denn es seien keine leichten Arbeiten: „Aber die drei Mann haben gute Arbeit geleistet.“

Markus Lieb, der sich vor Ort einen Eindruck verschafft hatte, musste Dollinger korrigieren: „Die Arbeiten sind noch nicht ganz abgeschlossen. Wir mussten abbrechen, in drei bis vier Wochen geht es weiter.“

Buche droht auseinander zu brechen

Den Hauptgrund stellt eine bestimmte Buche dar – mit sehr hohem Gewicht. „Ein sehr schwieriger Baum“, so Lieb. Es bestehe die Gefahr, dass er auseinanderbricht und die Straße beschädigt. Allerdings seien bereits Dreiviertel der betroffenen Bäume entnommen, sie wurden direkt an der Straße am Hochufer „weggearbeitet“ und als Stämme gestapelt. Dollinger dankte Lieb für seine Zeit und seinen Einsatz in der Sache.

Einige Werte liegen jetzt am Straßenrand

Aber alles Schlechte habe immer auch etwas Gutes, wie der Volksmund sagt: Mit dem ausgeforsteten Stämmen liegen nun auch einige Werte am Straßenrand. Diese werden nun zum Teil in der gemeindeeigenen Hackschnitzelanlage zum heizen verwendet, wie Dollinger ankündigte. Was an Rohholz vermarktbar sei, wolle man verkaufen. Der Erlös geht dann in die Gemeindekasse.

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Bei der Aufstellungsversammlung in Kinsau zeigte sich, dass Bürgermeister Marco Dollinger gute Karten hat, 2020 sein Amt zu behalten – er ist einziger Kandidat.

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